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Prof. Adolf Mikula verstorben

Es hat uns die traurige Nachricht erreicht, dass Prof. Dr. Adolf Mikula am 24.01.2017 verstorben ist.
Herr Mikula war bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2009 als Univ.-Doz und danach als Ao.Prof. am Institut für Anorganische Chemie bzw. am späteren Institut für Anorganische Chemie - Materialchemie tätig.
Unsere tiefe Anteilnahme gilt seiner Frau und seinen Kindern.

Hebert Ipser hat den Werdegang und die Verdienste des Verstorbenen in einem würdigen Nachruf zusammengefasst.

Die Verabschiedung von Prof. Dr. Adolf Mikula findet am 6. März 2017 um 15:00 Uhr in der Aufbahrungshalle auf dem Döblinger Friedhof (Hartäckerstraße 65, 1190 Wien) statt.
Parte ....


Deutsche Apothekerzeitung berichtet über neues Synthese- verfahren des Instituts für Organische Chemie

Nuno Maulide und sein Team vom Institut für Organische Chemie haben ein neues Verfahren entwickelt, enantiomerenreine Produkte ausgehend von Schwefel zu synthetisieren. Ohne Nebenprodukte, bei Bedingungen in konventionellem Lösungsmittel und bei Raumtemperatur könnte das Verfahren von großem Interesse für die pharmazeutische Industrie werden. Erste Interessenten gibt es bereits.

Über die Vorteile und das Potential dieser neuen Technik berichtete kürzlich die Deutsche Apothekerzeitung.
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"Materials Today" würdigt Leistungen von Alexander Bismarck und seinem Team

Verbundwerkstoffe vereinen die Vorteile verschiedener Komponenten in einem einzigen Material und zeichnen sich durch vielfältige Anwendungsmöglichkeiten aus. Die Herstellung dieser "Composites" erfordert jedoch intensive Forschung im Schnittpunkt von Chemie und Technik.
Die Arbeitsgruppe "Polymer und Composite Engineering" (PaCE) unter der Leitung von Alexander Bismarck vom Institut für Materialchemie konzentriert sich speziell auf diesen Bereich. Sie versucht insbesondere die vielfältigen Forschungserkenntnisse über Verbindungen und Kolloide, Verstärkungsmaterialien und Polymere zu vereinen. 
Die Gruppe verteilt sich auf zwei Standorte in Österreich und Großbritannien und umfasst Interaktionen mit Kollegen aus der ganzen Welt.
In Würdigung ihrer Forschungsleistungen veröffentlichte das renommierte Fachmagazin "Materials Today" kürzlich einen Beitrag über Alexander Bismarck und das "PaCE"-Team.

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Verlängerung des INDICAR Stipendiums von Alessio Terenzi

Das interdisziplinäre postdoc Stipendium für Krebsforschung (INDICAR) von Alessio Terenzi wurde bis zum 30. April 2018 verlängert.

Alessio Terenzi arbeitet im Rahmen der Forschungsplattform "Translational Cancer Therapy Research" unter der Leitung von Bernhard Keppler / Institut für Anorganische Chemie am Projekt "MeCoSG4 - Development of metal complexes coupled to innovative delivering strategies to selective targeting of G-quadruplexes ".
Ziel dieses Projektes ist es, metallbasierte Antikrebsmedikamente zu synthetisieren, die selektiv spezifische G4-Strukturen erkennen, und Systeme auf Basis langer Oligonukleotide mit G4-Einheiten zu entwickeln, die in der Lage sind, den Wirkstoff spezifisch an Krebszellen abzugeben.

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Prototypenförderung PRIZE für Gunda Köllensperger

Insgesamt zwölf Universitätsprojekte werden bei der Ausarbeitung ihrer wirtschaftlich verwertbaren Prototypen vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft mit 1,3 Millionen Euro unterstützt.
Von der Universität Wien wird der Prototyp LILY der Umweltchemikerin Gunda Köllensperger vom Institut für Analytische Chemie im Rahmen von PRIZE gefördert. LILY steht dabei für Lipidome Isotope Labeling of Yeast und hat die Herstellung von Substanzen für die Massenspektroskopie zum Ziel.

Die Fakultät freut sich und gratuliert herzlich!


KWA Stipendium für Nadine Sommerfeld

Nadine Sommerfeld vom Institut für Anorganische Chemie erhielt ein kurzfristiges Auslandsstipendium an der UCL School of Pharmacy bei Prof. Ijeoma Uchegbu und Prof. Andreas Schätzlein. Der Aufenthalt bietet ihr die Möglichkeit, ihr Wissen über das Polymer Chitosan zu erweitern und wertvolle Inputs für ihren Forschungsbereich der Platin(IV)-Chemie zu gewinnen.

Wir gratulieren ganz herzlich!


Von Schwefel zu Kohlenstoff

Nuno Maulide vom Institut für Organische Chemie erforscht chirale chemische Elemente. Unter Chiralität versteht man die Eigenschaft von Objekten, in zwei spiegelbildlichen Formen vorzuliegen, die nicht miteinander zur Deckung gebracht werden können und sich daher zueinander wie unsere linke und rechte Hand verhalten. In seiner jüngsten Arbeit ist es Maulide und seinem Team gelungen, zwischen zwei verschiedenen Elementen – Schwefel und Kohlenstoff – einen so genannten Chiralitätstransfer durchzuführen: Er übertrug die chirale Information über hochselektive Umlagerungsprozesse von Schwefelverbindungen auf ein Kohlenstoffgerüst. Mit der neuen Methode eröffnen sich neue Wege zur Synthetisierung von bioaktiven Molekülen für die Arzneimittelforschung.

Zum Artikel im uni:view ....


Auslandsstipendium der Monatshefte für Chemie an Clemens Rauer

Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) vergibt jährlich das von den Monatsheften der Chemie "Chemical Monthly" mit 10.000 Euro finanzierte Auslandsstipendium für kurze Auslandsaufenthalte im Rahmen einer Dissertation.
Uni:docs Doktorand Clemens Rauer vom Institut für Theoretische Chemie aus der Gruppe von Leticia González erhielt kürzlich diese Auszeichnung. Er reist damit für 6 Monate an die renommierte Stanford University (California, USA), um dort am PULSE Institute an licht-induzierten DNA-Schäden zu forschen.
Die Fakultät für Chemie gratuliert herzlich!


Artikel von Nuno Maulide zum VIP Paper ausgewählt

Der Artikel "Redox-Neutral Arylations of Vinyl Cation Intermediates" von Nuno Maulide vom Institut für Organische Chemie wurde vom Editorial Board des renommierten Fachjournals "Advanced Synthesis and Catalysis" sowohl als VIP Paper als auch als Cover Picture ausgewählt.
In dem Artikel geht es um Redox-Umlagerungen von Vinylkationen und somit um das Thema des ERC Consolidator Grants (VINCAT) von Prof. Maulide.
Das Titelbild von Giovanni Di Mauro, Daniel Kaiser und Nuno Maulide illustriert die Umwandlung von Vinylkationen als hochenergetische Zwischenstufen in Systeme, die für ladungsbeschleunigte Claisen-artige [3,3] -sigmatrope Umlagerungen geeignet sind.
Die Darstellung dieser Kaskade von Reaktionen hebt sich vor dem Hintergrund der Wiener Karlskirche (Foto: G. Kücükkaplan) ab.

Zum Artikel über den ERC Consolidator Grant von Nuno Maulide im Medienportal der Universität Wien (12. Jänner 2016) ....

Zum Abstract des Artikels ....

Zum Artikel im Fachjournal "Advanced Synthesis and Catalysis"....


Wenn Proteinkristalle wachsen

Annette Rompel und ihr Team vom Institut für Biophysikalische Chemie  erforschen so genannte Polyoxometallate. Diese weisen eine große Vielfalt auf und bieten den WissenschafterInnen damit ein breites Spektrum an Anwendungs- möglichkeiten. In Wechselwirkung mit Enzymen können sie die Kristallisation von Proteinen ermöglichen. Andererseits stellen die Polyoxometallate selber Verbindungen mit großem Anwendungspotential in der Katalyse und den Materialwissenschaften dar.

Zum Artikel im Medienportal der Universität Wien ....


Verlängerung der Forschungsplattform Translational Cancer Therapy Research

Die seit 2008 bis Ende 2016 laufende Forschungsplattform Translational Cancer Therapy Research wurde als interdisziplinärer Cluster zwischen der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien mit einer Laufzeit von drei Jahren ab 1.1.2017 bewilligt. Diese Kooperation unter der Leitung von Bernhard Keppler vom Institut für Anorganische Chemie und Walter Berger vom Institut für Krebsforschung bündelt die Kompetenzen von Chemikern und Medizinern und konnte durch den Wissensaustausch zwischen den Disziplinen bereits in der Vergangenheit Erfolge bei der Entwicklung neuer metallhaltiger Tumortherapeutika erzielen.

Beitrag im Medienportal der Universität Wien ....


Wenn Blutplättchen Hautkrebs eskalieren lassen

Die Krebstherapie beim Melanom hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Dennoch kommt es immer wieder zur Ausbildung von Resistenzen, die zu einer fatalen Eskalation der Krankheit und letztlich zum Tod führen können. Christopher Gerner vom Institut für Analytische Chemie ist es durch die Analyse von Serumproben gelungen, Blutplättchen als wichtige Akteure in der Eskalation des Melanoms zu identifizieren. Die aktuellen Erkenntnisse wurden im amerikanischen Fachjournal "Molecular Cellular Proteomics" publiziert.

Zum Artikel in uni:view ....


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