Warum Chemie?
Die Welt ist in einem raschen Wandel begriffen, „Ausstieg“ aus der naturwissenschaftlichtechnischen Zivilisation ist keine Lösung. Die Chemie ist eine Überlebensstrategie, die fundamental die Lebensqualität verbessert, sei es durch neue Werkstoffe oder Wirkstoffe. Zudem ist die gesamte materielle Welt chemischer Natur, die Chemie nimmt daher eine zentrale Stellung innerhalb der Naturwissenschaften ein.
Die Fakultät für Chemie an der Universität Wien hat sich mit drei Schwerpunkten positioniert: die biologische Chemie inklusive Lebensmittelchemie, die Materialchemie und die computergestützte Chemie.
Die biologische Chemie trägt der Tatsache Rechnung, dass komplexe biologische Fragen nur von einer chemischen Plattform aus beantwortet werden können. Materialchemie ist die Strategie, zunehmend verknappende natürliche Werkstoffe durch künstliche mit verbesserten Eigenschaften zu ersetzen. Die immer schwieriger werdenden Voraussagen über komplexe Systeme können nur durch Computermodellierungen erzielt werden.
Das Chemiestudium ist die berufliche Grundlage für Chemiker in Forschung und Entwicklung, Technik, Industrie und Umwelt. Im ersten Studienabschnitt (sechs Semester) erfolgt eine fundierte chemische Grundausbildung (Analytische, Anorganische, Organische, Physikalische und Theoretische Chemie sowie Biochemie), aber auch eine Einführung in Mathematik und Physik. Im zweiten Abschnitt steht eine breite Ausbildungspalette in den obigen Schwerpunkten zur Auswahl.
Zudem ist im Bereich der Fakultät auch die fachliche und fachdidaktische Ausbildung der Chemielehrerinnen und -lehrer an AHS angesiedelt, da so wieder junge Menschen für die Chemie begeistert werden.
An den Instituten der Fakultät wird Forschung auf international anerkanntem Niveau betrieben. Diplomanden und Dissertanten erhalten oft schon im Rahmen Ihrer Ausbildung die Möglichkeit, Auslandsaufenthalte an kooperierenden Universitätsinstituten zu absolvieren. Neben der universitären Zusammenarbeit im In- und Ausland sind die Kompetenzen unserer Mitarbeiter auch kommerziell gefragt. Beträchtliche Fördermittel werden aus Industriekooperationen eingeworben und ermöglichen die Bezahlung von ProjektmitarbeiterInnen.
| B. Keppler Dekan | |||
| W. Schmid Vizedekan |
Universität Wien
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A-1090 Wien
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