LNF 2022 - Die Lange Nacht der Forschung 2022 an der Chemie

Wann: Fr., 20.5.2022, ab 17:00

Wo: Carl Auer von Welsbach Hörsaal

17:00-18:00 - Experimentalvorlesung, Auer von Welsbach Hörsaal

Elefantendung, Farben in der Chemie & Food Profiling: Was verbirgt sich hier an chemischer Forschung?

Wie kann man mittels NMR-Spektroskopie food profiling betreiben und herausfinden, welcher Cocktail sich hinter einem unbekannten Getränk verbirgt? Was haben Elefantendung und andere Tierexkremente mit nachhaltiger Hightech, i.e. Nanocellulose für Hochleistungsmaterialien, zu tun? Was können uns Farben in der Chemie verraten? Es erwartet Sie ein abwechslungsreicher Vortrag mit Experimenten.

Es präsentieren sich drei Forschungsgruppen der Fakultät für Chemie - vom Institut für Biologische Chemie in Kooperation mit der Fakultät für Lebenswissenschaften, vom Institut für Materialchemie und vom Institut für Anorganische Chemie - und laden Sie ein, in faszinierende Phänomene der Chemie einzutauchen.

https://langenachtderforschung.at/station/927 


18:30-19:30 - Vorlesung, Auer von Welsbach Hörsaal

Was können uns instabile Atomkerne über unsere Umwelt verraten?

Und kann uns dieses Wissen helfen, die Auswirkungen des Klimawandels besser zu verstehen? Mit diesen Fragestellungen beschäftigen wir uns unter anderem im Forschungsbereich Isotopenphysik an der Universität Wien. Ein Vortrag, in dem Sie auch mehr über den Teilchenbeschleuniger "VERA" (Vienna Environmental Research Accelerator) erfahren.

https://langenachtderforschung.at/station/947


20:00-21:00 - Experimentalvorlesung, Auer von Welsbach Hörsaal

Wie können wir Chemie erleben?

Chemie muss erlebbar sein, in der Schule und in der Universität, in der Lehre und in der Forschung! Experimente schaffen diesen Zugang und sind unverzichtbar für den Erkenntnisgewinn wie für die Begeisterung für das wunderbare Fach Chemie, in dem sicheres Experimentieren auch Spaß machen darf! Es erwartet Sie ein Vortrag - natürlich inklusive Live-Experimenten.

Experimente spielen im Chemieunterricht der Schule und im Forschungslabor der Universität eine wichtige Rolle. In beiden Bereichen hat die Suche nach neuen Erkenntnissen jedoch unterschiedliche Bedeutung. Einmal ist es die hinführende Wissenschaftspropädeutik, im anderen Fall lebt die Wissenschaft selbst davon. Beide Male sind Können und Fertigkeiten sowie Motivation und Begeisterung unverzichtbare Begleiter. Man kann darüber reden, aber erst das Selbsterleben überzeugt! Sind Sie live dabei bei einer Auswahl an Schauexperimenten, die das Erleben erlebbar machen.

https://langenachtderforschung.at/station/949


21:30-22:30 - Vorlesung, Auer von Welsbach Hörsaal

Why is matter not binary?

In this lecture, we will explore the properties of Soft Matter through computational and experimental approach, showing how everyday life materials can behave both as solids and fluids.

https://langenachtderforschung.at/station/953


ON TOP: Mitmachstation am CAMPUS der Universität Wien, 17:00-23:00 Uhr

Wirkstoffsynthese & Natur - Warum braucht die Chemie "natürliche" Inspiration?

Viele Pflanzen produzieren Abwehrstoffe, da sie einer Vielfalt an Reizen aus ihrer Umwelt ausgesetzt sind. Diese Moleküle werden isoliert und untersucht. In der Chemie werden dann von einigen besonders interessanten Naturstoffen Synthesen von Teilstrukturen und Analoga für weitere Untersuchungen und Anwendungen angestrebt. Mit einfachen Experimenten zeigen wir wie solche Natur- und Farbstoffe getrennt werden können.

Pflanzen sind einer Vielfalt an Reizen aus ihrer Umwelt ausgesetzt. Demnach fällt auch deren Antwort auf z.B. Bedrohungen chemisch sehr divers aus. Dieser sogenannte „chemische Fingerabdruck“ ist für Botaniker:innen und Chemiker:innen gleichermaßen interessant. Daher isolieren wir kleinste Mengen an Inhaltsstoffen tropischer Pflanzen und charakterisieren diese. Deren Vorkommen, Struktur und Bioaktivität können neue evolutionäre Hinweise sowie Chancen zur Nutzung durch den Menschen bieten. Die Entwicklung von Medikamenten als auch die Anwendung in der Kosmetik sowie der Landwirtschaft sind nur einige Beispiele. Bei besonders interessanten Naturstoffen wird anschließend eine chemische Synthese von Teilstrukturen und Analoga für weitere Untersuchungen angestrebt. 

Bei unserer Station zeigen wir wie man mit einfachen chromatographischen Experimenten Natur- und Farbstoffe isolieren und aufreinigen kann.

https://langenachtderforschung.at/station/980

 

© Fakultät für Chemie
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