Mit dem Preis prämiert das Royal Australian Chemical Institute jährlich die beste an einer australischen Universität entstandene Dissertation im Bereich der Organischen Chemie. Die Auswahl basiert auf der wissenschaftlichen Qualität der Arbeit sowie der herausragenden Vermittlung ihrer Forschungsergebnisse.
Liam Franov promovierte an der Universität Melbourne unter der Betreuung von Assoz. Prof. Anastasios Polyzos. In seiner Arbeit untersuchte er den Einsatz der Elektrolyse zur selektiven Erzeugung und Steuerung der carbanionischen Reaktivität von Vinylaren-Radikal-Anionen bei der Bildung von Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindungen. Aktuell forscht er am Institut für Organische Chemie der Universität Wien an der Entwicklung von Methoden zur C–H-Funktionalisierung auf Basis von Ladungskontrollansätzen.
An den chemischen Wissenschaften schätzt Dr. Franov die Verbindung von intellektueller Tiefe, Strenge und Präzision mit Vorstellungskraft und Kreativität. Für ihn stellt die Verleihung dieses Preises einen bedeutenden Meilenstein dar. Er würdigt seine jahrelangen beharrlichen Anstrengungen, seine Entwicklung und sein Engagement für wissenschaftliche Exzellenz. Zugleich dient er ihm als Motivation, weiterhin zu hochwertiger Forschung beizutragen.
Dr. Franov zur Auszeichnung: „Es berührt mich sehr, Australiens höchste Auszeichnung für eine Doktorarbeit in Organischer Chemie zu erhalten. Viele frühere Preisträger des Lew Mander Awards sind Vorbilder, die meine Leidenschaft für die Chemie inspiriert und geprägt haben. Nun auf diesem Niveau unter meinen Vorbildern anerkannt zu werden, ist ein wunderbarer Abschluss eines prägenden und unglaublich bereichernden Lebensabschnitts.“
