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Wie man Stickstoff zwingt, sich zu binden

Stickstoff ist ein Schlüsselelement allen Lebens. Egal ob in Aminosäuren oder Nikotin, vor allem Stickstoff-Kohlenstoff-Verbindungen, sogenannte Amine, kommen überall vor. Die Herstellung einer bestimmten Klasse dieser Amine ist allerdings schwierig, einerseits weil der zu bindende Kohlenstoff durch andere Atome blockiert werden kann, andererseits weil die Ausgangmaterialien vergleichsweise unreaktiv sind.
Nuno Maulide
und seine Arbeitsgruppe am Institut für Organishe Chemie haben es nun geschafft, durch eine Umlagerung den Stickstoff quasi zu zwingen, sich zu binden.
Die Ergebnisse erscheinen aktuell in der renommierten Zeitschrift "Angewandte Chemie".

Zum Artikel im uni:view ....


Studium mit Zukunft

Besonders während der Sommermonate stehen wieder Tausende Schulabsolventen vor der Frage, welches Studium sie wählen sollen. "Mit welchem Fach bekomme ich später am leichtesten einen Job?" "Welche sind die Studienrichtungen der Zukunft?" Und: "Macht es überhaupt noch Sinn, eine Hochschule zu besuchen?" Um die Entscheidungsfindung zu erleichtern, hat sich der KURIER indes umgehört und Experten um Rat gebeten. So auch Doris Marko vom Institut für Lebensmittelchemie und Toxikologie. Von ihrem Standpunkt aus gewinnt insbesondere das Fach der Lebensmittelchemie immer mehr an Bedeutung, da unsere Zeit von zunehmendem Gesundheitsbewußtsein und Qualitätsbedürfnis im Lebensmittelbereich geprägt wird. "Den Absolventen eröffnen sich viele Arbeitsfelder, etwa in der Entwicklung, Überwachung oder Sicherheit von Lebensmitteln" so die Expertin. An der Universität Wien gibt es daher ab kommendem Herbst auch einen ganz neuen Master der Lebensmittelchemie.

Zum Artikel im "Kurier" vom 14.07.2017 ....


SciChallenge-Award mit Familienvorlesung

Einige hundert Gruppen von Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 18 Jahren aus ganz Europa haben im letzten Jahr am Wissenschaftswettbewerb SciChallenge teilgenommen. Am 21. Juli findet nun im Rahmen der Kinderuni im AudiMax der Universität Wien die Prämierung der Gewinnerprojekte statt – mit musikalisch-chemischer Familienvorlesung von Nuno Maulide vom Institut für Organische Chemie und anschließendem Fest im Arkadenhof.
Freuen Sie sich auf ein musikalisch-chemisches Abenteuer der besonderen Art!

Weitere Beiträge der Fakultät für Chemie für die diesjährige Kinderuni kommen von Hans Flandorfer vom Institut für Anorganische Chemie - funktionelle Materialien sowie von Norbert Kandler vom Institut für Anorganische Chemie.

Näheres dazu ....

Kinderuni Wien - Was haben Kinder mit Chemie zu tun? ....

Medienecho zur "Kinderuni Wien" in "Kurier.at" ....


Studienförderung für Matthias Klose

Mit dem Stipendium der Monatshefte für Chemie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften soll die Fertigstellung einer Dissertation aus dem Bereich Chemie an einer österreichischen Institution unterstützt werden.
Matthias Klose vom Institut für Anorganische Chemie wurde diese Förderung jüngst für seine Arbeit mit dem Titel "Quantification of Osmium in vitro and in vivo using Inductively Coupled Plasma-Mass Spectrometry for Metallodrug Discovery and Development" zuerkannt. Dabei geht es um die quantitative Bestimmung von Osmium haltigen potentiellen Krebstherapeutika mittels ICP-MS sowie LA-ICP-MS und SEC-ICP-MS.

Die Fakultät für Chemie gratuliert ganz herzlich!


Leticia González ist neue Sprecherin des Vorstands der Arbeitsgemeinschaft Theoretische Chemie

Leticia González vom Institut für Theoretische Chemie wurde zur Sprecherin des Vorstands der Arbeitsgemeinschaft Theoretische Chemie (AGTC) gewählt.
Die Arbeitsgemeinschaft Theoretische Chemie wird getragen von der Deutschen Bunsengesellschaft für Physikalische Chemie, der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und der Gesellschaft Deutscher Chemiker. Ihr Ziel besteht darin, die Zusammenarbeit der auf dem Gebiet der Theoretischen Chemie tätigen Wissenschaftler zu fördern sowie ihre Interessen gegenüber anderen Fächern und deren Verbänden zu vertreten.


Bitterrezeptoren in Mund und Magen wirken regulierend auf die koffeinbedingte Magensäureausschüttung

Der anregend wirkende Bitterstoff Koffein kann die Freisetzung von Salzsäure im Magen sowohl stimulieren als auch verzögern, je nachdem, ob er Bitterrezeptoren im Magen oder im Mund aktiviert. "Wie unsere Ergebnisse zeigen, spielen Bitterrezeptoren generell eine Rolle bei der Regulation der Magensäureausschüttung. Es wäre daher denkbar, dass sich Bitterstoffe oder Bitterblocker zukünftig als Therapeutika einsetzen ließen, um eine Übersäuerung des Magens zu behandeln", sagt Studienleiterin Veronika Somoza. Das Team um die Ernährungsphysiologin Veronika Somoza vom Institut für Physiologische Chemie und Erstautorin Kathrin Liszt, zu dem neben Forschern des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung auch Jakob Ley von der Symrise AG in Holzminden und Wissenschaftler des Blizard Instituts London gehören, publizierte seine Ergebnisse nun in der Fachzeitschrift PNAS.

Zum Artikel in der Fachzeitschrift PNAS ....
Zum Artikel in uni:view ....
Artikel in "Der Standard" ....
APA Meldung dazu ....


Stipendium der Monatshefte für Chemie für Michael Gastegger

Die Fakultät für Chemie gratuliert Michael Gastegger vom Institut für Theoretische Chemie zum Erhalt eines Stipendiums der Monatshefte für Chemie für seine Dissertation "Artificial Intelligence in Theoretical Chemistry". Im Rahmen dieses Dissertationsprojektes forscht Michael Gastegger unter der Leitung von Philipp Marquetand an der Anwendung von Techniken aus dem Gebiet der künstlichen Intelligenz zur Verbesserung von quantenchemischen Simulationen. Das Stipendium wird jährlich von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Kooperation mit dem Springer Verlag und der Gesellschaft Österreichischer Chemiker (GÖCH) vergeben.


Der Klang der Moleküle

Kreativität ist ein wesentliches Ingrediens für Erfolg, sagt Nuno Maulide vom Institut für Organische Chemie - in der Kunst wie in der Wissenschaft. Vor seiner Karriere als Chemiker wollte der in Lissabon geborene Wissenschafter eigentlich Konzertpianist werden. Für die organische Chemie brennt er mit gleicher Leidenschaft wie für die Musik. Warum dies so ist und wo er Verbindungsstellen in den beiden Disziplinen sieht, erzählt er in der Ö1 Sendung "Dimensionen - die Welt der Wissenschaft".

Zur Ö1 Sendung vom 03.07.2017 ....


Würdigungspreis der Stadt Wien für Nuno Maulide

Nuno Maulide wurde kürzlich von einer unabhängigen Fachjury für einen Förderungspreis der Satdt Wien in der Sparte Natur- und technische Wissenschaften vorgeschlagen. Diese Auszeichung stellt eine Würdigung seiner bisherigen Forschungsarbeit dar.
Die Fakultät für Chemie gratuliert dazu herzlich!


ERC Starting Grant für Markus Muttenthaler

Der Medizinchemiker Markus Muttenthaler erhält einen hochdotierten ERC Starting Grant des Europäischen Forschungsrates. Ab Herbst erforscht er am Institut für Biologische Chemie neue therapeutische Ansätze gegen gastrointestinale Erkrankungen und erhält dafür eine Förderung von rund 1,5 Millionen Euro. Insgesamt gingen damit bisher 39 ERC Grants an die Universität Wien.

Mehr dazu im uni:view ....


Großer Erfolg des Teams der Chemie beim Drachenboot Students Cup

Am 20.05.2017 fand wieder der Drachenboot Students Cup beim Vienna City Beach Club statt. Dem Team der Chemie gelang es dabei, die ersten beiden Plätze zu erringen.
Ein gemischtes Team der Chemie konnte zudem beim international besetzten Drachenboot Cup Ost den dritten Platz erzielen.
Wir gratulieren ganz herzlich!


Die Trägheit von Molekülen sinnvoll nützen

Ein Schwerpunkt der Abeit von Nuno Maulide und seinem Team liegt in der Erforschung von Oxidationsprozessen an trägen, unreaktiven Amidmolekülen.  In einer aktuellen Publikation im "Journal of American Chemical Society" zeigt er gemeinsam mit Aurelien de la Torre und Daniel Kaiser auf, dass es für eine bestimmte Reaktion möglich ist, die Oxidation von Amiden selektiv und flexibel zu lenken. Nun soll diese neuartige Methode für andere Prozesse angepasst werden, um die Synthese von biologisch aktiven Molekülen wieder zu vereinfachen und auch günstiger zu machen.

Bericht dazu in "die Presse" ("Die Trägheit von Molekülen sinnvoll nützen") vom 17. Juni 2017 ....


Michael Wagner zum EMBO-Mitglied gewählt

Michael Wagner, Leiter des Departments für Mikrobielle Ökologie an der Fakultät für Lebenswissenschaften der Universität Wien sowie Leiter des Forschungsverbundes "Chemistry meets Microbiology", wurde zum Mitglied der European Molecular Biology Organization (EMBO) gewählt.

Weiter ....


Alexander Preinfalk ausgezeichnet

Alexander Preinfalk vom Institut für Organische Chemie, Arbeitsgruppe Nuno Maulide, hat für seine ausgezeichnete Dissertation zum Thema "Enantioconvergent Negishi Cross-Coupling" ein DOC-Stipendium der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) erhalten. Die feierliche Preisverleihung fand am 9. Juni im Festsaal der ÖAW satt.
Die Fakultät für Chemie freut sich sehr über einen weiteren erfolgreichen Nachwuchswissenschaftler.


Wolfgang Reischl verstorben

Mit großer Betroffenheit müssen wir mitteilen, dass AO.Univ.Prof. Dr. Wolfgang Reischl am 10. Juni 2017 nach langer schwerer Krankheit verstorben ist. Wolfgang Reischl war von 1976 bis 2012 am Institut für Organische Chemie im Bereich der Naturstoffchemie tätig.
Unsere Anteilnahme gilt all seinen Angehörigen und Freunden.

Parte ....


DOC-Stipendium für Esther Heid

Esther Heid vom Institut für Computergestützte Biologische Chemie, Arbeitsgruppe Christian Schröder, wurde kürzlich ein DOC-Stipendium der Österreichischen Akademie der Wissenschaft für die Durchführung ihrer Dissertation "Concepts of computational solvation dynamics in molecular dynamics simulation" zuerkannt. Ihre Arbeit befasst sich mit der Charakterisierung von Lösungsmitteldynamik mittels der zeitabhängigen Stokes-Verschiebung eines gelösten Farbstoffs. Besonderer Augenmerk liegt dabei auf der Validierung von verschiedenen Simulationsmethoden und der Entwicklung polarisierbarer Farbstoff-Modelle.
Das DOC Stipendium der Österreichischen Akademie der Wissenschaft wird jährlich an hoch qualifizierte Dissertanten aus allen Gebieten der Forschung verliehen. Die Fakultät für Chemie gratuliert dazu ganz herzlich!


Ausschreibung: Universitätsprofessur für Didaktik der Chemie

An der Fakultät für Chemie der Universität Wien ist die Stelle eines/einer Universitätsprofessors/Universitätsprofessorin für Didaktik der Chemie (Vollbeschäftigung, befristet bis längstens April 2020) ehestmöglich zu bestzten.

Weitere Informationen ....



Job Announcement: University Professorship for Chemistry Didactics

The Faculty of Chemistry of the University of Vienna announces the position of a University Professor for Didactics in Chemistry (full employment, limited until April 2020 at the earliest).

Further information ....


Werkzeuge für die Alzheimer-Forschung

Weltweit sind über 44 Millionen Menschen von neurodegenerativen Krankheiten betroffen. Davon wird Alzheimer am häufigsten diagnostiziert. Gunda Köllensperger vom Institut für Analytische Chemie entwickelt in einem aktuellen EU-Projekt Messstandards für Biomarker, die bei der Früherkennung der Krankheit hilfreich sind.

Mehr dazu ....


Auszeichnung für Peter Wolschann

Karl Peter Wolschann, ao. Univ-Prof. i.R. vom Institut für Theoretische Chemie, wurde kürzlich für seine besonderen Verdienste von der Universität Wroclav eine hochrangige Auszeichnung verliehen.

Die Fakultät für Chemie gratuliert ganz herzlich!


Auf dem Weg zum individuellen Tumortherapeutikum

Metallbasierte Wirkstoffe gehören zu den am häufigsten eingesetzten Medikamenten gegen Krebs – zu deren gezieltem Einsatz zur Zeit große Anstrengungen unternommen werden. Durch den Einsatz innovativer Analyseverfahren ist es einer Forschungsgruppe um Christopher Gerner vom Institut für Analytische Chemie gelungen, definierte Interaktionspartner eines Organoruthenium-Wirkstoffes zu identifizieren und damit auch die molekularen Wirkmechanismen detailliert zu verstehen. Damit konnten wesentliche Voraussetzungen für eine maßgeschneiderte Therapie geschaffen werden. Die Studie erscheint in der aktuellen Ausgabe von "Angewandte Chemie International Edition".

Zum Artikel im uni:view ....
Zum Artikel in "Der Standard" vom 13.06.2017 ....


Zielgerichtete Krebstherapeutika

Christian Kowol / Institut für Anorganische Chemie arbeitet gemeinsam mit seinen MitarbeiterInnen und in enger Kooperation mit dem Institut für Krebsforschung der Medizinischen Universität Wien an der Entwicklung neuer, verbesserter Krebstherapeutika, welche gezielter am Tumor wirken und so deutlich verminderte Nebenwirkungen aufweisen.
Es ist klar, dass die Entwicklung und Umsetzung dafür notweniger Ideen und Strategien nur durch die enge Zusammenarbeit von Forschern aus verschiedensten Wissensgebieten möglich ist. Dies ist optimal im Rahmen des Forschungsclusters „Translational Cancer Therapy Research“ unter der Leitung von Dekan Bernhard Keppler und Walter Berger, Professor an der Medizinischen Universität Wien, gegeben. Dieser Cluster fördert den ständigen Austausch zwischen den unterschiedlichen  Wissensgebieten und Arbeitsgruppen und ermöglich es so, Stück für Stück dem Ziel einer deutlich verträglicheren Krebstherapie näher zu kommen.

Zum Artikel im uni:view ....


Gesunde Ernährung: Von Superfoods bis In-vitro-Burgern

Ob Rohkost, Paleo-Diät oder Veganismus: Wenn es um gesunde Ernährung geht, gab es im Laufe der vergangenen Jahre immer wieder neue Trends. Was aber steckt hinter diesen Strömungen? Sind Burger aus Zellkulturen eine Alternative zum Fleischkonsum? Und: Was genau ist denn eigentlich aus ernährungswissenschaftlicher Sicht eine "gesunde Ernährung"? Diese und andere Fragen beantworten Veronika Somoza vom Institut für Ernährungsphysiologie und Physiologische Chemie und Jürgen König vom Department für Ernährungswissenschaften der Fakultät für Lebenswissenschaften im Rahmen der Semesterfrage "Gesundheit aus dem Labor - was ist möglich?".

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Ausschreibung: Professur für Physikalische Chemie

An der Fakultät für Chemie der Universität Wien ist die Stelle eines/einer Universitätsprofessors/Universitätsprofessorin für Physikalische Chemie (Vollbeschäftigung, unbefristet) zu besetzen.

Weitere Informationen ....


Job Announcement: Professorship of Physical Chemistry

The Faculty of Chemistry of the University of Vienna announces the position of a Full Professor of Physical Chemistry (full-time, permanent position).

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Bernhard Keppler: Auf der Suche nach Krebstherapeutika

Dekan Bernhard Keppler hat sich in seiner Funktion als Chemiker und Arzt ganz der Suche nach Krebstherapeutika verschrieben. Im Rahmen der aktuellen Semesterfrage spricht er mit uni:view über NanoSIMS-Technik und Braindrain, Möglichkeiten und Grenzen der Krebstherapie.

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