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Chemikerleben 2017: Anmeldungen und Infos

Die Informations- und Registrierungsseite zu der Veranstaltungsreihe "Chemikerleben" ist online. Unter folgendem Link können Anmeldungen vorgenommen so wie Informationen zu den Vorträgen und Modulen abgerufen werden:

Anmeldungen und Informationen zu Chemikerleben 2017 ...


Auslandsstipendium der Monatshefte für Chemie an Clemens Rauer

Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) vergibt jährlich das von den Monatsheften der Chemie "Chemical Monthly" mit 10.000 Euro finanzierte Auslandsstipendium für kurze Auslandsaufenthalte im Rahmen einer Dissertation.
Uni:docs Doktorand Clemens Rauer vom Institut für Theoretische Chemie aus der Gruppe von Leticia González erhielt kürzlich diese Auszeichnung. Er reist damit für 6 Monate an die renommierte Stanford University (California, USA), um dort am PULSE Institute an licht-induzierten DNA-Schäden zu forschen.
Die Fakultät für Chemie gratuliert herzlich!


Artikel von Nuno Maulide zum VIP Paper ausgewählt

Der Artikel "Redox-Neutral Arylations of Vinyl Cation Intermediates" von Nuno Maulide vom Institut für Organische Chemie wurde vom Editorial Board des renommierten Fachjournals "Advanced Synthesis and Catalysis" sowohl als VIP Paper als auch als Cover Picture ausgewählt.
In dem Artikel geht es um Redox-Umlagerungen von Vinylkationen und somit um das Thema des ERC Consolidator Grants (VINCAT) von Prof. Maulide.
Das Titelbild von Giovanni Di Mauro, Daniel Kaiser und Nuno Maulide illustriert die Umwandlung von Vinylkationen als hochenergetische Zwischenstufen in Systeme, die für ladungsbeschleunigte Claisen-artige [3,3] -sigmatrope Umlagerungen geeignet sind.
Die Darstellung dieser Kaskade von Reaktionen hebt sich vor dem Hintergrund der Wiener Karlskirche (Foto: G. Kücükkaplan) ab.

Zum Artikel über den ERC Consolidator Grant von Nuno Maulide im Medienportal der Universität Wien (12. Jänner 2016) ....

Zum Abstract des Artikels ....

Zum Artikel im Fachjournal "Advanced Synthesis and Catalysis"....


Wenn Proteinkristalle wachsen

Annette Rompel und ihr Team vom Institut für Biophysikalische Chemie  erforschen so genannte Polyoxometallate. Diese weisen eine große Vielfalt auf und bieten den WissenschafterInnen damit ein breites Spektrum an Anwendungs- möglichkeiten. In Wechselwirkung mit Enzymen können sie die Kristallisation von Proteinen ermöglichen. Andererseits stellen die Polyoxometallate selber Verbindungen mit großem Anwendungspotential in der Katalyse und den Materialwissenschaften dar.

Zum Artikel im Medienportal der Universität Wien ....


Verlängerung der Forschungsplattform Translational Cancer Therapy Research

Die seit 2008 bis Ende 2016 laufende Forschungsplattform Translational Cancer Therapy Research wurde als interdisziplinärer Cluster zwischen der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien mit einer Laufzeit von drei Jahren ab 1.1.2017 bewilligt. Diese Kooperation unter der Leitung von Bernhard Keppler vom Institut für Anorganische Chemie und Walter Berger vom Institut für Krebsforschung bündelt die Kompetenzen von Chemikern und Medizinern und konnte durch den Wissensaustausch zwischen den Disziplinen bereits in der Vergangenheit Erfolge bei der Entwicklung neuer metallhaltiger Tumortherapeutika erzielen.


Wenn Blutplättchen Hautkrebs eskalieren lassen

Die Krebstherapie beim Melanom hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Dennoch kommt es immer wieder zur Ausbildung von Resistenzen, die zu einer fatalen Eskalation der Krankheit und letztlich zum Tod führen können. Christopher Gerner vom Institut für Analytische Chemie ist es durch die Analyse von Serumproben gelungen, Blutplättchen als wichtige Akteure in der Eskalation des Melanoms zu identifizieren. Die aktuellen Erkenntnisse wurden im amerikanischen Fachjournal "Molecular Cellular Proteomics" publiziert.

Zum Artikel in uni:view ....


Weihnachtsfeier der Fakultät für Chemie

Am 12. Dezember 2016 fand die Weihnachtsfeier der Fakultät für Chemie statt.
Den Auftakt bildete ein Weihnachtskolloquium mit einem besonders interessanten Vortrag von Prof. Geoff Maitland vom Imperial College London zum Thema "Smart chemistry for smart fluids - designing fluids for oilfield applications".
Zum Einstimmen auf die nachfolgende Feier waren danach alle Mitarbeiter der Fakultät zu einem geselligen Punschtrinken im Hof der Organischen Chemie eingeladen.
Später gab im Auer v. Welsbach Hörsaal Christopher Gerner vom Institut für Analytische Chemie Geigenmusik zum Besten.  
Der kleine Fakultätschor erfeute anschließend mit einem Potpourri stimmungsvoller Weihnachtslieder.
Weiter ging es im Veranstaltungszentrum der Fakultät - hier wurde bei einem festlichen Buffet und Getränken noch ausgiebig gefeiert.

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Zu viel Salz macht krank

Rund 3,6 Kilogramm Salz essen die Österreicher pro Jahr. Mediziner warnen allerdings vor einem erhöhten Salzkonsum. Die WHO empfiehlt sogar nur max. 5 Gramm täglich. Alles was darüber hinausgeht, kann langfristig zu Bluthochdruck führen und somit unsere Gesundheit erheblich gefährden.
In einem Beitrag der ORF 2 Sendung "Heute Konkret" sprach Doris Marko vom Institut für Lebensmittelchemie und Toxikologie über Möglichkeiten und Probleme von Kochsalzersatz durch Kaliumchlorid.

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Award of Excellence für Sarah Theiner

Seit 2008 vergibt das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft einen Staatspreis für die 40 besten Dissertationen des abgelaufenen Studienjahres.
Unter den aktuellen PreisträgerInnen ist auch eine Dissertantin der Fakultät für Chemie: Sarah Theiner vom Institut für Analytische Chemie überzeugte die Expertenjury mit ihrer Arbeit zum Thema "Pharmacokinetic and bioimaging studies of platinumbased anticancer complexes by ICP-MS and LA-ICP-MS".

Wir gratulieren ganz herzlich!


Elisabeth Lutz-Preis für Nuno Maulide

Im Zentrum der Forschungsarbeit von Nuno Maulide vom Institut für Organische Chemie steht das Konzept der sogenannten atomökonomischen Reaktion. Als solche werden Reaktionen bezeichnet, die die Anzahl und Menge der Abfallprodukte auf ein Minimum beschränken. In Anerkennung dieser ehrgeizigen Forschungsarbeit wurde ihm jüngst als ersten Chemiker der Elisabeth Lutz-Preis verliehen.

Die Fakultät gratuliert dazu herzlich!

Zum Beitrag im Medienportal der Universität Wien ....


Förderpreis der Wiener Umweltschutzabteilung

Christiane Christian / Institut für Anorganische Chemie hat einen wissenschaftlichen Förderpreis der Wiener Umweltschutz- abteilung für ihre Masterarbeit "Quecksilberumsetzung in verschiedenen Gewäsertypen" zuerkannt bekommen. Er ist mit einer Prämie in der Höhe von Euro 700 dotiert.

Die Fakultät für Chemie gratuliert ganz herzlich!


Ein molekularer Schalter für Leben, Fortpflanzung und Tod

"Bis dass der Tod uns scheidet" – diese Worte haben für den Meeresborstenwurm eine tiefere Bedeutung: Noch am Tag der Paarung, wenn sie tausende befruchtete Eier ins Meer abgegeben haben, sterben die Elterntiere. Diese radikale "Alles-oder-nichts"-Strategie verdeutlicht ein allgemeines Prinzip: Weil Tiere nur begrenzte Ressourcen zur Verfügung haben, benötigen sie Mechanismen, um zu entscheiden, ob sie diese eher in Fortpflanzung oder in andere Funktionen wie Wachstum investieren.

Forscher um Florian Raible von den Max F. Perutz Laboratories der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien haben jenes Hormon entschlüsselt, das eine zentrale Rolle bei dieser Entscheidung spielt. Entscheidend für die Entdeckung war auch die Kooperation mit der Arbeitsgruppe von Christopher Gerner vom Institut für Analytische Chemie der Fakultät für Chemie. Ermöglicht wurde diese Zusammenarbeit duch die interdisziplinäre Forschungsplattform "Rhythmen des Lebens" der Universität Wien.

Die Arbeit wird im Wissenschaftsmagazin eLife veröffentlicht.

Zum Artikel im uni:view ....


Wenn weniger Parameter besser sind

Neben dem klassischen Experiment ist die Modellierung auf dem Computer mittlerweile wichtiger Bestandteil der modernen Forschung. WissenschafterInnen um Leticia Gonzalez vom Institut für Theoretische Chemie haben nun aufgezeigt, dass das CASPT2-Verfahren, eine Methode zur genauen Berechnung molekularer Eigenschaften, aufgrund eines schadhaften Korrekturparameters häufig fehlerhaft angewandt wurde. Dies stellt die Genauigkeit vieler bisher veröffentlichter Ergebnisse in Frage und ruft zur Vorsicht bei ihrer Interpretation auf.
Die Studie hierzu ist kürzlich im renommierten Fachmagazin "Chemical Science" erschienen.

Zum Artikel im "Chemical Science" ....

Zum Artikel im uni:view ....


Wie Chemie Spaß macht

Seit drei Jahren ist der Portugiese Nuno Maulide vom Institut für Organische Chemie noch immer einer der jüngsten Professoren an der Universität Wien. Der Chemiker spricht fünf Sprachen und macht auch als Konzertpianist gute Figur. Als Forscher hat er einen tollen Ruf, noch lieber aber ist er mit seinen Studenten zusammen und liebt es, Prüfungen zu korrigieren, weil er dann weiß, was sie verstanden haben.

Ein Porträt über den Ausnahmewissenschaftler sowie eine Erklärung von ihm, wie Chemie Spaß macht, erschien kürzlich in WienLive.

Hier zum Artikel ....


FEMA Excellence in Flavor Science Award an Veronika Somoza

Veronika Somoza vom Institut für Ernährungsphysiologie und Physiologische Chemie wurde Ende Oktober der FEMA Excellence in Flavor Science Award von der Flavor and Extract Manufacturers Association (FEMA) of the United States verliehen. Diese Auszeichnung erfolgt an Personen, die durch ihre Forschungsleistungen international herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Aromastoffe erbracht haben.
Frau Somoza erhielt diesen Preis für Arbeiten zur Identifizierung physiologischer Wirkungen von Aromastoffen, die über deren Geschmacks- und Geruchseindruck weit hinaus gehen.

Die Fakultät für Chemie gratuliert herzlich!


Neuer Assoziierter Professor an der Fakultät für Chemie

Mit Oktober 2016 wurde Mark Manuel Somoza vom Institut für Anorganische Chemie zum Assoz.Professor ernannt.

Weitere Informationen zu seiner Person finden sie hier ....


Neuer Wirkstoff zur Behandlung des Cushing-Syndroms


Zur Behandlung des Cushing-Syndroms setzt die Wissenschaft bislang auf Metyrapon, einen Wirkstoff, der die Cortisol-Produktion im Körper hemmt. Allerdings ist die Effizienz der Behandlung sehr begrenzt, weswegen die Suche nach alternativen Arzneistoffen Gebot der Stunde ist. Nuno Maulide vom Institut für Organische Chemie hat nun eine neue Methode zur Herstellung von Metyrapon-Derivaten entwickelt und gleich drei erfolgversprechende Verbindungen entdeckt.

Zum Artikel im uni:view ....

Beitrag in "Der Standard" ....


Wer lehrt, hat auch einmal studiert:
Leticia González

Mehr Lehrveranstaltungen zu besuchen, als der Studienplan vorschreibt, rät die  Chemikerin Leticia González vom Institut für Theoretische Chemie ihren Studierenden.
Wie sie ihr eigenes Studium in Madrid erlebte und wieso sie aus dieser Zeit vor allem die Freitage vermisst, erzählt sie in uni:view.


Ein folgenschwerer "Seitensprung" unter Molekülen
Durch Sonnenlicht beeinflusst finden Moleküle manchmal den falschen Partner

 
Ein Team um Leticia González vom Institut für Theoretische Chemie beschäftigt sich schon länger mit dem Effekt von Sonnenlicht auf unterschiedliche Moleküle. In einer neuen Studie konnten sie nun den Mechanismus aufklären, der häufig zu Schäden an der DNA führt, dem Träger unserer Erbinformation. Dieser Schaden entsteht, wenn die in der DNA enthaltenen Molekülbausteine UV-Strahlung ausgesetzt werden und in Folge den falschen Partner finden. Mittels Computersimulationen konnte das Team zeigen, was sich bei diesem "Seitensprung" auf molekularer Ebene abspielt.
Die Ergebnisse dazu erscheinen aktuell im renommierten "Journal of the American Chemical Society".

Zum Artikel im Medienportal der Universität Wien ....

Zum Artikel in ScienceORF ....


Förderpreis der Stadt Wien

Dr. Christian Kowol vom Institut für Anorganische Chemie und Dr. Petra Heffeter vom Institut für Krebsforschung der Medizinischen Universität Wien wurden mit einem Förderpreis des Fonds der Stadt Wien für innovative interdisziplinäre Krebsforschung ausgezeichnet. Der Preis wurde für Ihre Publikation „Tumorspezifische, Hypoxie-basierte Aktivierung von EGFR-Inhibitoren“ im Journal „Angewandte Chemie“ verliehen, in welcher eine neue Strategie zur Reduktion der oft schweren Nebenwirkungen für eine wichtige Klasse moderner Krebstherapeutika (Tyrosinkinase-Inhibitoren) entwickelt wurde.  

Die Fakultät für Chemie gratuliert sehr herzlich!

Zum Beitrag im uni:view ....


Fakultät für Chemie
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