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"Chemistry meets Microbiology": Erstes Projekt des neuen Forschungsverbundes genehmigt

Der Forschungsverbund "Chemistry meets Microbiology" wurde 2015 als gemeinsame Initiative der Fakultät für Chemie und der Fakultät für Lebenswissenschaften der Universität Wien mit dem Ziel gegründet, zusätzliche Forschungsimpulse in hochaktuellen Forschungsbereichen an den zahlreichen Schnittstellen von Mikrobiologie und Chemie zu ermöglichen.

Erst kürzlich ist es ForscherInnen des Instituts für Anorganische Chemie und des Departments für Mikrobiologie und Ökosystemforschung gelungen, mit Hilfe der NanoSIMS-Technik die Verteilung des Krebsmedikaments Cisplatin in menschlichen Krebszellen in einer Qualität darzustellen, die detaillierte Aussagen über dessen subzelluläre Lokalisierung erlaubt.

Auf der Grunlage dieser ersten erfolgreichen Studien wurde das Forschungsprojekt "NanoSIMS/EM/CLSM-Imaging antitumoraler Platinverbindungen" konzipiert, dessen Förderung nun durch den FWF genehmigt wurde.
Diese Förderung bedeutet für die Fortführung der Kooperation auf dem Gebiet sowie für den neue geschaffenen Forschugsverbund einen wichtigen Impuls.

Näheres dazu im uni:view Magazin ....


Nobelpreisträger Prof. Karplus an der Fakultät für Chemie

Der in Wien geborene, von den Nazis vertriebene und heute in den USA und Frankreich arbeitende Chemienobelpreisträger des Jahres 2013, Martin Karplus, sprach am 18.5.2015 im Carl Auer v. Welsbach Hörsaal der Fakultät vor mehr als 350 Zuhörern über das Thema “Bewegung: Kennzeichen des Lebens. Von Beuteltieren zu Molekülen“ ("Motion: Hallmark of Life. From Marsupials to Molecules").
In seinem Vortrag skizzierte Karplus zunächst die Bedeutung von Bewegung für Tiere. Danach stellte er die Molekulardynamikmethode vor, die er als erster auf biologische Makromoleküle anwendete. Erst durch das Studium der individuellen Bewegungen der Atome, aus denen Moleküle und somit auch Proteine bestehen, kann man die komplexen Bewegungsabläufe verstehen, die z.B. für das Funktionieren von Enzymen (Biokatalysatoren) essentiell sind. Besonders beeindruckend war eine Animation des Motorproteins Kinesin, dem Transportsystem der Zellen, welches seine Bindung an die Microtubuli des Cytoskeletts der Zelle dazu benützt, um an diesen wie auf zwei Beinen entlang zu spazieren.
Den Abschluss bildeten erste Ergebnisse aus dem Gebiet der Hirnforschung, dem Arbeitsgebiet, mit dem sich Karplus in jüngster Zeit besonders beschäftigt.
Fotogalerie ....
Artikel in "Der Standard" (18.05.2015) ....
Beitrag im ZIB (19.05.2015) ....

Am 13. Mai wurde Martin Karplus im Rahmen des "Dies Honorum" der Universität Wien - einem Höhepunkt der akademischen Feierlichkeiten im Jubiläumsjahr 2015 - das Ehrendoktorat verliehen.
Näheres dazu ....

Anläßlich der festlichen Verleihung präsentierte die Universität Wien auch eine Ausstellung seiner Fotografien.
Die Vernissage zu "La couleur des années 1950" fand am 12. Mai im Großen Festsaal der Universität statt.
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Verleihung des Abbott-Preises 2015 an Andrea Bileck

Andrea Bileck wurde für ihre Publikation über die Erfassung proteomischer Veränderungen in weißen Blutzellen nach medikamentöser Behandlung mit dem 1. Platz des Abbott-Preises für wissenschaftliche Publikationen im Zuge der 23. Jahrestagung der biomedizinischen AnalytikerInnen ausgezeichnet. 
Die Arbeit mit dem Titel “Comprehensive assessment of proteins regulated by dexamethasone reveals novel effects in primary human peripheral blood mononuclear cells” wurde im Dezember des Vorjahres im renommierten Fachjournal of Proteome Research veröffentlicht.

Wir gratulieren herzlich!

(Foto: (c) by Martina Fondi)


Wenn die Chemie stimmt

Grüne Ideen in der Chemie stehen stärker denn je im Trend. Immer mehr junge Forscher finden sanfte Alternativen zu schädlichen Verfahren oder entwickeln neue umweltfreundliche und nachhaltige Methoden der industriellen Fertigung.
So auch Amitava Kundu, der mit seinem an der Fakultät für Chemie angesiedelten Unternehmen "AB&CD Innovations" neue Maßstäbe setzen möchte. Der Forscher entdeckte vor Jahren ein Verfahren, bei dem Glycerin zu Milchsäure umgewandelt werden kann - einer in der Industrie immer stärker gefragten Chemikalie. Dass darin ganz schön viel wirtschaftliches Potential steckt, erklärt er in einem Interview mit "Die Presse".

Zum Artikel in "Die Presse" ....


Paddeln Sie mit für den Drachenboot Pool Chemie Uni Wien - beim Drachenboot Students Cup

Am 30.05.2015 findet beim Vienna City Beach Club (Neue Donau) der Drachenboot Students Cup statt. Unter dem Motto "fight for your team!" haben Sie die Möglichkeit, gegen andere Universitäten, Fakultäten und Fachschulen aus ganz Wien um die Wette zu paddeln.
Die Teilnahmegebühr für ein Boot wird von der Fakultät für Chemie getragen.

Ein Drachenboot ist ein langes offenes Paddelboot. Die Besatzung des Bootes besteht aus 20 Paddlern und 1 Trommler, der den Rhythmus im Boot vorgibt.

Das Training findet beim WRK Donau (1220 Wien, Florian Berndlgasse 16) statt.

Da dieses Event viel Spaß verspricht, hoffen und freuen wir uns auf Ihre Teilnahme für das Team "Drachenboot Pool Chemie". Jeder ist herzlich willkommen mitzumachen!

Bei Interesse kontaktieren sie bitte Alexander Roller ....
Infos zu Vienna City Beach Club ....
Weitere Infos ....
DOODLE Trainingsverteiler ....


Chemie ohne Verschwendung

Nuno Maulide vom Institut für Organische Chemie hat es sich in seiner Forschung zum Ziel gesetzt, der hocheffizienten chemischen Maschinerie der Natur ein wenig auf die Schliche zu kommen und sie in gewissen Bereichen zu imitieren. Die Grundidee ist,  ressourcenschonend chemische Verbindungen zu schaffen, ohne dass dabei nennenswerte Abfallprodukte entstehen.

Wie er sich den Weg dort hin vorstellt, erklärt er unter anderem in seinem Interview mit dem "uni:view Magazin".

Artikel im uni:view Magazin ....


Hervorragender Vortrag von Tetyana Milojevic 

EANA Mitglied und Preisträgerin des EANA 2014 Poster Wettbewerbes, Tetyana Milojevic vom Institut für Biophysikalische Chemie, hielt anläßlich der EGU Tagung in Wien ein Referat mit dem Titel "Meteorite-associated growth physiology of the iron oxidizing extremmophile Metallosphaera sedula". Ein Artikel zum Vortrag wurde nun in "Science News" veröffentlicht.
Wir gratulieren herzlich!

Zum Artikel in "Science News" ....


Artikel von Kai Carsten Hultzsch als "Hotpaper" gewürdigt

Mit seinem jüngsten Artikel "σ-Insertive Mechanism Versus Concerted Non-insertive Mechanism in the Intramolecular Hydroamination of Aminoalkenes Catalysed by Phenoxyamine Magnesium Complexes: A Synthetic and Computational Study" gelang es Kai Carsten Hultzsch vom Institut für Chemische Katalyse die Auszeichnung "Hotpaper" im Journal "Chemistry - A European Journal" zu erzielen.

Die Fakultät für Chemie gratuliert dazu herzlich.

Näheres dazu ....
Zum Journal .....


Eröffnungsvorlesung "650 offene Türen"

Am 22.03.2015 fand die Familienvorlesung zu der Veranstaltungsreihe "650 offene Türen" (Vortragender: Nuno Maulide) statt. 650 Kinder und Erwachsene kamen ins Audimax der Universität Wien, um in die Welt der Chemie einzutauchen.

uni:view Artikel mit Fotogalerie ...


Diskussionen zur Zukunft der Chemiedidaktik in Österreich

Am 9.3.2015 fand im Carl Auer v. Welsbach Hörsaal der Fakultät für Chemie eine Diskussionsrunde zum Thema "Zukunft der Chemiedidaktik in Österreich" mit Vorträgen von Prof. Dr. Michael Anton (Ludwig-Maximilians-Universität, München), Dir. Mag. Wolfgang Faber (BG/BRG Perchtoldsdorf, Pädagogische Hochschule Niederösterreich) und Univ.-Prof. HR MMag. DDr. Erwin Rauscher (Pädagogische Hochschule Niederösterreich) statt.

Weitere Informationen sowie Zusammenfassungen der Vorträge ...


PRIZE-Förderung für Forschungsplattform "Translational Cancer Therapy Research"

Eine internationale Fachjury hat Anfang Februar aus den zahlreichen Einreichungen für die Prototypenförderung PRIZE des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend insgesamt 13 erfolgsversprechende Projekte zur Förderung vorgeschlagen.

Christian Kowol und Bernhard Keppler vom Institut für Anorganische Chemie der Fakultät für Chemie sowie Petra Heffeter und Walter Berger vom Institut für Krebsforschung der MedUni Wien sind dabei mit ihrer Arbeit im Rahmen der Forschungsplattform Translational Cancer Therapy Research über die Reduktion von Nebenwirkungen in der modernen Krebstherapie mit vertreten. Sie erhielten eine Förderung in der Höhe von 145.000 Euro zugesprochen.

Mehr Informationen ....


Das blaue Wunder der Krebstherapie

Dem Team um Juan J. Nogueira, Markus Oppel und Leticia González vom Institut für Theoretische Chemie ist es gelungen, den Mechanismus der Singlettsauerstofferzeugung von Methylenblau, eingebettet in den DNA-Strang, aufzuklären. Daraus läßt sich schließen, wie das Medikament durch gezielte Modifikation in seiner Wirksamkeit im Rahmen der Photodynamischen Therapie verbessert werden kann.

Zum Artikel im uni:view Magazin ....


Wir stellen die Fragen - seit 1365

Aus der Geschichte wissen wir, dass es Fragen der Grundlagenforschung sind, die zu bedeutenden und überraschenden Entwicklungen in den vielfältigsten Lebensbereichen führen. Unter den WissenschaftlerInnen der Universität Wien gibt es große Vorbilder, die dazu ermutigen, Fragen zu stellen und mit den Antworten die Welt zu verändern.

In diesem Zusammenhang wurde im Jubiläumsjahr der Universität Wien auch Nuno Maulide vom Institut für Organische Chemie in den Fokus gerückt.
Er untersucht was uns täglich begleitet: die hocheffiziente chemische Maschinerie der Natur mit ihren vielfältigen Reaktionen. Neue, abfallarme Transformationen, die kein Atom vergeuden, ermöglichen es seit kurzem, einen Teil der „idealen Chemie" der Natur im Labor zu imitieren und somit zu verstehen.


Tag der offenen Tür an der Fakultät für Chemie

Anlässlich des 650 Jahre Jubiläums der Universität Wien öffnete die Fakultät für Chemie ihre Pforten für jedermann. Am Samstag, den 14. Februar 2015, wurde in Hörsälen und Laboren die Chemie für alle Besucher erlebbar gemacht.

In einem Experimentalvortrag unter dem Titel "Chemie für alle Sinne" erlebten die Besucher spektakuläre Schauexperimente, die Augen, Ohren und Nasen ansprachen, wie beispielsweise explodierende Knallgasballons, Lichtspiele duch Reaktionen und vieles mehr.

Aber Interessierte konnten in unseren Praktikumsräumen auch selber entdecken, experimentieren und erforschen. Forscherinnen und Forscher der Fakultät standen für Fragen gerne zur Verfügung.

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Aida Naghilou wurde mit dem Bunsen-Bücherpreis 2015 ausgezeichnet

Aida Naghilou, Doktorandin am Institut für Physikalische Chemie, wurde im Januar der Bunsen-Bücherpreis 2015 im Rahmen einer Feier des Instituts für ihre herausragende Master-Arbeit bei Prof. Kautek mit dem Titel "Spot size dependence of laser induced modification threshold" verliehen.
Frau Naghilou arbeitet an ihrer Doktorarbeit auf dem Gebiet "Ultrafast-laser-pulse-iduced high-electron-density processes at solid-fluid/gas interfaces".


Startschuß für Forschungsverbund Umwelt

Mit dem Forschungsverbund Umwelt will die Universität Wien nicht nur die Sichtbarkeit der Umweltwissenschaften erhöhen, sondern auch die interdisziplinäre Vernetzung zwischen verschiedenen Fakultäten fördern.

Ende Jänner 2015 wurde zum offizellen Start-Event des neuen Netzwerks geladen. Mit dabei waren zahlreiche Wissenschafter/innen aus den Gründungsfakultäten Chemie, Physik, Geowissenschaften, Lebenswissenschaften, Geographie und Astronomie. Aber auch Expertinnen und Experten aus sechs Fakultäten der Human-/Geistes-/Sozial-/Wirtschafts- und Rechtswissenschaften. Denn umweltwissenschaftliche Grundlagenforschung und die Forschung zur gesellschaftlichen Umsetzung von Umweltthemen gehören zusammen.

Um gemeinsame Aktivitäten zu entwickeln, teilten sich die Teilnehmer/innen in Arbeitsgruppen nach Schwerpunktthemen. 
Das Ergebnis: Viele gute Ideen und die ersten Kennenlerngespräche.

Mehr zur Auftaktveranstaltung im uni:view-Magazin ....


Nuno Maulide mit "Young Researcher Award" ausgezeichnet

Vom European Journal of Organic Chemistry (EurJOC) wurde Nuno Maulide vom Institut für Organische Chemie die erste Edition des "Young Researcher Award" verliehen.

Der Preis stellt eine Anerkennung für vorzügliche wissenschaftliche Leistung von jungen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen im Bereich der organischen Chemie dar.

Die Preisverleihung sowie der Preisträgervortrag finden im Juli 2015 beim prestigeträchtigen European Symposium in Organic Chemistry (ESOC) in Lissabon statt.


Ein Gitter aus Proteinen

Das Jahr der Kristallographie geht zu Ende - nicht aber für die Wissenschaft: Annette Rompel und Ihr Team vom Institut für Biophysikalische Chemie beschäftigen sich mit Molekülen, die für die Proteinkristallisation wichtig sind.
Im Journal "ChemBioChem" zeigen sie, wie man mit Hilfe von Polyoxometallaten ein Proteinkristallgitter aufbaut.

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