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Presse-Mitteilung


Wien, 8. August 2017

 

Interdisziplinäre Metallomics Konferenz an der Universität Wien
 
Von Sonntag, 13.August, bis Donnerstag, 17. August, findet das 6. Internationale Metallomics-Symposium an der Universität Wien statt. Die interdisziplinäre Tagung versammelt über 250 österreichische und internationale WissenschafterInnen aus verschiedensten Disziplinen und unterschiedlichsten Arbeitsgebieten, die sich mit Metallen und deren Rolle in Biologie und Medizin befassen. Einen zentralen thematischen Aspekt bildet dabei die chemische Analytik von Metallspuren in biologischen Proben, die für die Forschung eine große Herausforderung darstellt.

Nähere Informationen und Programm: http://metallomics2017.at/

 

Text- und Fotoansicht im Medienportal

 


 

 

v. l. n. r.: Yvonne Kreith, Julia Westermayr

uni:docs-Stipendium für Yvonne Kreith und Julia Westermayr

Die Fakultät für Chemie gratuliert Frau Yvonne Kreith und Frau Julia Westermayr zu Ihrer erfolgreichen Bewerbung um eine uni:docs Förderung. Frau Kreith und Frau Westermayer werden mit 01.Oktober 2017 Ihre Anstellung als PraeDoc am Institut für Anorganische Chemie /Gruppe von Markus Galanski bzw. am Institut für Theoretische Chemie /Gruppe von Leticia González antreten.

Insgesamt sind 172 formal gültige Anträge eingegangen. Nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren hat ein fakultätsübergreifendes Entscheidungspanel eine begrenzte Anzahl förderungswürdiger KandidatInnen ausgewählt. Die endgültige Entscheidung über die Zuerkennung einer uni:docs Förderung wurde durch das Rektorat der Universität Wien getroffen. Insgesamt konnten lediglich 25 Anträge gefördert werden. Die Bewilligungsquote dieses hochkompetitiven Auswahlverfahrens beträgt somit etwa 14%.

Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg bei der Umsetzung des Dissertationsprojektes.

Weitere Informationen über uni:docs Förderprogramm für DoktorandInnen ...


Wie man Stickstoff zwingt, sich zu binden

Stickstoff ist ein Schlüsselelement allen Lebens. Egal ob in Aminosäuren oder Nikotin, vor allem Stickstoff-Kohlenstoff-Verbindungen, sogenannte Amine, kommen überall vor. Die Herstellung einer bestimmten Klasse dieser Amine ist allerdings schwierig, einerseits weil der zu bindende Kohlenstoff durch andere Atome blockiert werden kann, andererseits weil die Ausgangmaterialien vergleichsweise unreaktiv sind.
Nuno Maulide
und seine Arbeitsgruppe am Institut für Organishe Chemie haben es nun geschafft, durch eine Umlagerung den Stickstoff quasi zu zwingen, sich zu binden.
Die Ergebnisse erscheinen aktuell in der renommierten Zeitschrift "Angewandte Chemie".

Zum Artikel im uni:view ....


Studium mit Zukunft

Besonders während der Sommermonate stehen wieder Tausende Schulabsolventen vor der Frage, welches Studium sie wählen sollen. "Mit welchem Fach bekomme ich später am leichtesten einen Job?" "Welche sind die Studienrichtungen der Zukunft?" Und: "Macht es überhaupt noch Sinn, eine Hochschule zu besuchen?" Um die Entscheidungsfindung zu erleichtern, hat sich der KURIER indes umgehört und Experten um Rat gebeten. So auch Doris Marko vom Institut für Lebensmittelchemie und Toxikologie. Von ihrem Standpunkt aus gewinnt insbesondere das Fach der Lebensmittelchemie immer mehr an Bedeutung, da unsere Zeit von zunehmendem Gesundheitsbewußtsein und Qualitätsbedürfnis im Lebensmittelbereich geprägt wird. "Den Absolventen eröffnen sich viele Arbeitsfelder, etwa in der Entwicklung, Überwachung oder Sicherheit von Lebensmitteln" so die Expertin. An der Universität Wien gibt es daher ab kommendem Herbst auch einen ganz neuen Master der Lebensmittelchemie.

Zum Artikel im "Kurier" vom 14.07.2017 ....


SciChallenge-Award mit Familienvorlesung

Einige hundert Gruppen von Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 18 Jahren aus ganz Europa haben im letzten Jahr am Wissenschaftswettbewerb SciChallenge teilgenommen. Am 21. Juli findet nun im Rahmen der Kinderuni im AudiMax der Universität Wien die Prämierung der Gewinnerprojekte statt – mit musikalisch-chemischer Familienvorlesung von Nuno Maulide vom Institut für Organische Chemie und anschließendem Fest im Arkadenhof.
Freuen Sie sich auf ein musikalisch-chemisches Abenteuer der besonderen Art!

Weitere Beiträge der Fakultät für Chemie für die diesjährige Kinderuni kommen von Hans Flandorfer vom Institut für Anorganische Chemie - funktionelle Materialien sowie von Norbert Kandler vom Institut für Anorganische Chemie.

Näheres dazu ....

Kinderuni Wien - Was haben Kinder mit Chemie zu tun? ....

Medienecho zur "Kinderuni Wien" in "Kurier.at" ....


Studienförderung für Matthias Klose

Mit dem Stipendium der Monatshefte für Chemie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften soll die Fertigstellung einer Dissertation aus dem Bereich Chemie an einer österreichischen Institution unterstützt werden.
Matthias Klose vom Institut für Anorganische Chemie wurde diese Förderung jüngst für seine Arbeit mit dem Titel "Quantification of Osmium in vitro and in vivo using Inductively Coupled Plasma-Mass Spectrometry for Metallodrug Discovery and Development" zuerkannt. Dabei geht es um die quantitative Bestimmung von Osmium haltigen potentiellen Krebstherapeutika mittels ICP-MS sowie LA-ICP-MS und SEC-ICP-MS.

Die Fakultät für Chemie gratuliert ganz herzlich!


Leticia González ist neue Sprecherin des Vorstands der Arbeitsgemeinschaft Theoretische Chemie

Leticia González vom Institut für Theoretische Chemie wurde zur Sprecherin des Vorstands der Arbeitsgemeinschaft Theoretische Chemie (AGTC) gewählt.
Die Arbeitsgemeinschaft Theoretische Chemie wird getragen von der Deutschen Bunsengesellschaft für Physikalische Chemie, der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und der Gesellschaft Deutscher Chemiker. Ihr Ziel besteht darin, die Zusammenarbeit der auf dem Gebiet der Theoretischen Chemie tätigen Wissenschaftler zu fördern sowie ihre Interessen gegenüber anderen Fächern und deren Verbänden zu vertreten.


Bitterrezeptoren in Mund und Magen wirken regulierend auf die koffeinbedingte Magensäureausschüttung

Der anregend wirkende Bitterstoff Koffein kann die Freisetzung von Salzsäure im Magen sowohl stimulieren als auch verzögern, je nachdem, ob er Bitterrezeptoren im Magen oder im Mund aktiviert. "Wie unsere Ergebnisse zeigen, spielen Bitterrezeptoren generell eine Rolle bei der Regulation der Magensäureausschüttung. Es wäre daher denkbar, dass sich Bitterstoffe oder Bitterblocker zukünftig als Therapeutika einsetzen ließen, um eine Übersäuerung des Magens zu behandeln", sagt Studienleiterin Veronika Somoza. Das Team um die Ernährungsphysiologin Veronika Somoza vom Institut für Physiologische Chemie und Erstautorin Kathrin Liszt, zu dem neben Forschern des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung auch Jakob Ley von der Symrise AG in Holzminden und Wissenschaftler des Blizard Instituts London gehören, publizierte seine Ergebnisse nun in der Fachzeitschrift PNAS.

Zum Artikel in der Fachzeitschrift PNAS ....
Zum Artikel in uni:view ....
Artikel in "Der Standard" ....
APA Meldung dazu ....


Stipendium der Monatshefte für Chemie für Michael Gastegger

Die Fakultät für Chemie gratuliert Michael Gastegger vom Institut für Theoretische Chemie zum Erhalt eines Stipendiums der Monatshefte für Chemie für seine Dissertation "Artificial Intelligence in Theoretical Chemistry". Im Rahmen dieses Dissertationsprojektes forscht Michael Gastegger unter der Leitung von Philipp Marquetand an der Anwendung von Techniken aus dem Gebiet der künstlichen Intelligenz zur Verbesserung von quantenchemischen Simulationen. Das Stipendium wird jährlich von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Kooperation mit dem Springer Verlag und der Gesellschaft Österreichischer Chemiker (GÖCH) vergeben.


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