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Mit großer Betroffenheit müssen wir bekanntgeben, dass Herr o.Univ.Prof. Kurt L. Komarek am 18.05.2016, knapp vor seinem 90. Geburtstag, verstorben ist.
Prof. Komarek war von 1966 bis 1994 als Professor für Anorganische Chemie tätig. Von 1977 bis 1979 war er Rektor an der Universität Wien.

Unsere Anteilnahme gilt all seinen Verwandten.

Prof. Herbert Ipser hat die Verdienste des Verstorbenen in einem würdigen Nachruf zusammengefaßt.


Christian Becker erhält den Zervas Award

Prof. Christian Becker, Leiter des Instituts für Biologische Chemie an der Fakultät für Chemie, erhält den Leonidas Zervas Preis der European Peptide Society (EPS) für seine Beiträge zur Chemie, Biochemie und Biologie von Peptiden in den vergangenen 5 Jahren.

Er wird für seine wichtigen Beiträge zur Entwicklung von verbesserten Methoden für die chemische Totalsynthese und Semisynthese von komplex modifizierten Proteinen sowie für deren Anwendung auf mechanistische und strukturbiologische Fragen ausgezeichnet.

Christian Becker wird der Preis im Rahmen der Eröffnungszeremonie des 34. Europäischen Peptidsymposiums in Leipzig verliehen.


Antrittsvorlesung von Nuno Maulide

Am 8. Juni 2016, 18:00 - 20:00 Uhr, findet im kleinen Festsaal im Hauptgebäude der Universität Wien die Antrittsvorlesung von Nuno Maulide vom Institut für Organische Chemie zum Thema "When Science becomes an Art: Adventures in Chemical Synthesis" statt.

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Der "Herr der Ringe" der Chemie

Das Molekül Cyclopropan wurde früher im Gemisch mit Sauerstoff als Narkosemittel verwendet. Ein internationales ForscherInnenteam rund um Nuno Maulide vom Institut für Organische Chemie hat nun eine neue Art von Cyclopropanen entdeckt, die wesentlich vielseitiger und daher auch interessanter als Ausgangsbasis für die Entwicklung von Medikamenten und Agrochemikalien ist: Maulide gelang es, aus der ursprünglichen dreigliedrigen Ringstruktur des Moleküls eine Fünfringstruktur zu machen. Die Ergebnisse erscheinen aktuell im renommierten Fachmagazin Angewandte Chemie.

Zum Beitrag im Medienportal der Universität Wien ....


Lange Nacht der Forschung an der Fakultät für Chemie

Anlässlich der "Langen Nacht der Forschung" öffnete die Fakultät für Chemie ihre Pforten für jedermann. Am Freitag, den 22. April 2016, wurde in Hörsälen und Laboren die Chemie für alle Besucher erlebbar gemacht.
In einem  Experimentalvortrag hatten die Besucher die Möglichkeit, Zeuge spektakulärer Schauexperimente zu werden, die Augen, Ohren und Nasen gleichermaßen ansprachen.
In unseren Praktikumsräumen konnten Interessierte zum Teil auch selber mitwirken, entdecken und erforschen.

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Über die Schönheit der Elemente

Die Fakultät für Chemie präsentiert bis Ende Jänner 2017 die Ausstellung "Die Schönheit der Elemente". Neben "Zuckerln" fürs Auge gibt es Wissenswertes zur Gewinnung, industriellen Nutzung und kommerziellen Bedeutung von Elementen sowie Vorträge von WissenschafterInnen.

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Beitrag in "Wiener Zeitung" ....


Die Blüte im Auge

Das Mädchenauge verdankt seine gelbe Farbe u.a. auch einem bestimmten Enzym: der Auronsynthase. ChemikerInnen rund um Annette Rompel vom Institut für Biophysikalische Chemie ist es nun erstmals gelungen, die Struktur dieses Enzyms zu entschlüsseln.

Zum Artikel im uni:view ....


Preise für Katharina Pallitsch, Thomas Reichmann und Julia Schörghuber

Im Rahmen des diesjährigen Dies Academicus fand wieder die nachmittägliche Preisverleihung für JungforscherInnen der Universität Wien statt, bei der die GewinnerInnen der diversen Förderungen geehrt wurden.

Die Fakultät für Chemie hat es diesmal geschafft, für jede der Förderungen einen/eine PreisträgerIn zu stellen. Der Bank Austria Anerkennungspreis ging an Frau Katharina Pallitsch vom Institut für Organische Chemie, ein Doc. Award an Herrn Thomas Reichmann ehemals vom Institut für Anorganische Chemie - Fuktionelle Materialien sowie ein uni:docs Stipendium an Frau Julia Schörghuber vom Institut für Organische Chemie.

Die Fakultät für Chemie gratuliert herzlich!


Wenn Chemiker Lego spielen

Stickstoffhaltige Verbindungen sind von großem Wert für die pharmazeutische und agrochemische Industrie sowie die Materialwissenschaft. Einem interdisziplinären Team um Nuno Maulide vom Institut für Organische Chemie und Leticia González vom Institut für Theoretische Chemie ist es gelungen, verschiedene Produktklassen dieser so genannten Heterozyklen durch modulare Kombination einfacher Bausteine – wie einzelne Legosteine – selektiv herzustellen. Die neue Methode erzeugt keine unerwünschten Nebenprodukte und benötigt nur einen simplen, billigen Katalysator.
Die Studie erscheint aktuell in Nature Communications.

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Astrobiologie und
Weltraumforschung 
an der Universität Wien


Die österreichische Forschungs- förderungsgesellschaft (FFG) fördert das weltraumorientierte Forschungsprojekt „MOMEDOS“ von Tetyana Milojevic vom Institut für Biophysikalische Chemie.
Im Rahmen dieses Projekts  werden die molekularen Mechanismen der Überlebensfähigkeit von Deinococcus Radiodurans bei niedriger Erdumlaufbahn untersucht.
Das Projekt erfolgt in Zusammenarbeit mit dem  Space Orbit Mission Tanpopo (Japanisches Modul der ISS), dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) und dem Vienna Metabolomics Center (ViMe Universität Wien) als Projektpartner.


Chirale Moleküle: Gleich und doch verschieden

Bei der Herstellung von so genannten chiralen Molekülen beschreiten Chemiker der Fakulät für Chemie um Nuno Maulide neue Wege. Chirale Moleküle liegen in zwei spiegelbildlichen Formen vor, die sich nicht vollständig decken und sich daher zueinander wie unsere linke und rechte Hand verhalten. Obwohl sie strukturell ident sind, kann es sein, dass eine dieser Formen nach Minze, die andere aber nach Kümmel riecht. Zur Gewinnung von neuen Arzneistoffen versucht Nuno Maulide gezielt, nur eine Form selektiv herzustellen. Eine neue Methode könnte nun den Durchbruch bringen.
Die Studie erscheint aktuell in der renommierten Zeitschrift "Angewandte Chemie".

Zum Artikel im Medienportal der Universität Wien ....


Back-to-Research Grant für Irena Pashkunova-Martic

Der Back-to-Research Grant soll Postdoktorandinnen, die auf Grund von Pflege- und/oder Betreuungsaufgaben im Familienumfeld ihre wissenschaftliche Tätigkeit  reduziert bzw. unterbrochen haben, die Möglichkeit bieten, an Forschungsanträgen/Publikationen zu arbeiten, um einen Wiedereinstieg in ihre wissenschaftlichen Karrieren zu gewährleisten.

Zu Jahresende 2015 erhielt Dr. Irena Pashkunova-Martic (Institut für Anorganische Chemie) einen der sechs Back to Research Grants aus den Mitteln des Rektorats.

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