Logo der Universität Wien
Sie sind hier:>Universität Wien >Fakultät für Chemie

Das StudienServiceCenter Chemie sowie das Dekanat sind vom

27. - 29. Dezember 2017 geschlossen.

Das SSC ist ab 03. Jänner 2018 wieder für Sie da.


TV-Tipp: Leben im All (Newton, ORF1, 16.12.), unter Beteiligung der Biochemikerin und Astrobiologin Tetyana Milojevic und ihrer Gruppe vom Institut für biophysikalische Chemie

Zur ORF Ankündigung


Neue Immuntherapie verhindert Tumorwachstum

Immunonkologische Therapien sind ein neuer Ansatz, dass menschliche Verteidigungssystem gegen Krebserkrankungen, die von körpereigenen Zellen verursacht werden, in Stellung zu bringen. Ein Team um Christian Becker vom Institut für Biologische Chemie hat nun eine neue Methode entwickelt, bei der die Krebszellen als Bakterien gekennzeichnet werden. Dies gelingt mit einem vollständig synthetisch hergestellten Molekül, das zur Aktivierung des angeborenen Immunsystems führt, welches wiederum effizient die Entstehung eines Tumors verhindert. Diese Ergebnisse erscheinen aktuell im renommierten Fachmagazin "Scientific Reports".

Presseaussendung (14. Dez. 2017)


Biologie im Weltraum

Die Biochemikerin und Astrobiologin Tetyana Milojevic vom Institut für biophysikalische Chemie bringt aus dem Weltraum zurückgeführte Mikroorganismen an die Universität Wien. Sie und ihr Team untersuchen die mikrobielle Überlebensfähigkeit im Universum und die Wechselwirkungen zwischen extraterrestrischen Materialien und Mikroben. Tetyana bloggt anlässlich der Veranstaltung "Biologie im Weltraum", die von themenbezogenen Initiativen der Alumni-Vereinigung angeboten wird.

UNIVIE Blog-Eintrag (11. Dez. 2017)


Preisgekrönte Dissertation

Sebastian Mai wurde gleich zwei Mal für seine Dissertation "Excited-State Dynamics of Nucleobase Analogues" ausgezeichnet: Der Nachwuchswissenschafter erhielt den Loschmidt-Preis 2017 der Chemisch-Physikalischen Gesellschaft und den Karl Schlögl-Preis der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Die Dissertation schloss er 2016 bei Leticia González vom Institut für Theoretische Chemie ab. Gratulation!


Neue Forschungsplattform zu Comammox-Bakterien bewilligt

Das Rektorat der Universität Wien hat jüngst vier neue Forschungsplattformen für 2018 bewilligt. Darunter ist die „Comammox“-Forschungsplattform unter Leitung von Holger Daims und unter Beteiligung der Fakultät für Chemie, der Fakultät für Lebenswissenschaften, des Zentrums für Molekulare Biologie und des Verbundes „Chemistry Meets Microbiology“. „Comammox“-Bakterien sind eine junge Entdeckung der Mikrobiologen Michael Wagner und Holger Daims mit internationalen KollegInnen. Comammox führen die Nitrifikation viel effizienter durch als andere Mikroben und bergen damit großes Potenzial, z.B. für die Reinigung von Abwasser in Kläranlagen und für die Aufbereitung von Trinkwasser.

Mehr zu den Forschungsplattformen der Universität Wien


Alternativer Entstehungsprozess für Blutkrebs entschlüsselt

Genetische Mutationen wurden in den letzten Jahrzehnten als Ursache für Krebs betrachtet. Moderne post-genomische Analyseverfahren wie Proteomics und Metabolomics erlauben mittlerweile, völlig neue Mechanismen für die Entstehung von chronischen Erkrankungen, wie unter anderen Krebs, zu erkennen. Christopher Gerner vom Institut für Analytische Chemie und sein Team zeigen in einer Studie einen altersbedingten Mechanismus zur Ausbildung von Blutkrebs auf, bei dem genetische Veränderungen als Folge krankheitsbedingter zellulärer Veränderungen entstehen. Die Ergebnisse erscheinen aktuell in "Molecular & Cellular Proteomics".

Zur Presseaussendung (12. Dez. 2017)


Neue chemische Verbindung zur Erleichterung der Geburt entwickelt

Markus Muttenthaler vom Institut für Biologische Chemie hat gemeinsam mit einem internationalen Forschungsteam eine neue chemische Verbindung entwickelt, die ähnlich wie das "Liebeshormon" Oxytocin wirkt, aber in der Anwendung sicherer und nebenwirkungsärmer ist. Diese Verbindung hat das Potential, zukünftig für verschiedenste Studien und therapeutische Anwendungen herangezogen zu werden, wo der Oxytocin-Rezeptor eine Rolle spielt. Die Studie erscheint aktuell in "Science Signaling".

Pressemitteilung und Video auf UNI:VIEW (5. Dez. 2017)


Gefragte Veröffentlichung

Anfang November stellten Nuno Maulide vom Institut für Organische Chemie und KollegInnen im "Journal of the American Chemical Society" eine neue Methode für die Kreuzkupplung von Enolaten vor. Die Publikation zählt seither mit zu den "Top Most Read Articles" (Rang 4 nach 30 Tagen). Laut Angaben der Fachzeitschrift gab es für den Beitrag (http://pubs.acs.org/doi/10.1021/jacs.7b08813) bisher mehr als 6.300 Downloads.


3rd Compass to Europe’s Innovative Chemical Companies

Das von Amitava Kundu, einem Absolventen der Fakultät für Chemie, gegründete Entwicklungsunternehmen ab&cd innovations GmbH wurde zum 3. Mal in Folge in den Compass to Europe’s Innovative Chemical Companies aufgenommen. Dieser Katalog enthält eine Sammlung von Start-Ups bis hin zu großen Unternehmen, die sich den Herausforderungen einer technologieorientierten Industrie mittels chemischer Innovationen stellen und Lösungen für aktuelle aber auch zukünftige Probleme anbieten.

Wir gratulieren sehr herzlich!

Zum 3rd Compass to Europe’s Innovative Chemical Companies ....


Die Unis und ihr Transferpotenzial

Universitäten forschen im Grunde im Auftrag der Gesellschaft. Eine Anforderung an die Bildungsstätten lautet daher zunehmend, ihre Forschung auch nutzbar zu machen für den "Auftraggeber". Mit anderen Worten: Die Gesellschaft soll für ihr Investment etwa auch konkrete Produkte oder Technologien erhalten. Technologietransfer lautet der Fachterminus.
Gerade hier scheint es laut Veronika Somoza vom Institut für Physiologische Chemie jedoch Nachholbedarf zu geben.

Zum Beitrag in News ORF.at ....


Zehn Fragen an Nuno Maulide

Wäre er kein Chemiker, so wäre er Konzertpianist geworden. Kein Wunder also, dass Nuno Maulide vom Institut für Organische Chemie gerne mit Johann Sebastian Bach über das Leben, Musik und die Welt diskutieren würde. Im Video-Interview antwortet er auf die zehn Fragen von uni:view.

Hier zum Interview ....


Von Wien nach ... München -
der erfolgreiche Biochemie Absolvent Oliver Hayden im Interview

Frisch gezapft muss es sein, sagt Oliver Hayden und meint damit nicht das Nationalgetränk seiner neuen Wahlheimat München – der Biochemie-Alumnus der Fakultät für Chemie der Universität Wien spricht von seinem Forschungsgegenstand: menschliches Blut. Denn das Blutbild kann Auskunft über den Gesundheitszustand eines Menschen liefern und ist ein wichtiger Biomarker für die Diagnose von Krankheiten. Der Startpunkt für den Wissenschafter, sich mit Blut näher zu beschäftigen, war die Sache mit der Malaria, die ihm im Juni 2017 den Europäischen Erfinderpreis für die Entwicklung eines Blutschnelltests einbrachte.
Im Interview erzählt er, wieso er nach München ging, so gerne in Kliniknähe arbeitet und Blut am liebsten frisch gezapft mag.

Zum Artikel im Medienportal der Universität Wien ....


Wissensaustausch mit der Gesellschaft –
Third Mission Konferenz der Universität Wien

Am Montag, 27. November 2017, findet eine interdisziplinäre Konferenz zu Third Mission in der Sky Lounge der Universität Wien am Oskar-Morgenstern-Platz statt. ExpertInnen aus Deutschland wie Isabel Roessler vom Centrum für Hochschulentwicklung und der Rektor der Universität Duisburg-Essen, Ulrich Radtke, diskutieren gemeinsam mit WissenschafterInnen der Universität Wien, u.a. Veronika Somoza vom Institut für Physiologische Chemie der Fakultät für Chemie, über Strategien zur Stärkung der Vernetzung zwischen Wissenschaft und Gesellschaft.

Mehr dazu ....


Nachwuchspreis der Deutschen Thermoelektrik Gesellschaft für Philipp Sauerschnig

Am 16. November 2017, an der Jahreshauptversammlung der Deutschen Thermoelektrik Gesellschaft e.V. in Duisburg, wurde Philipp Sauerschnig, MSc, für seine Masterarbeit "The system Zr-Ni-Sn and {Ti,Zr,Hf}NiSn based Half Heusler alloys as thermoelectric materials" mit dem Nachwuchspreis 2017 der Deutschen Thermoelektrik Gesellschaft ausgezeichnet (dotiert mit Euro 1000,-). Herr Sauerschnig hat im März 2017 seine Masterarbeit an der Fakultät für Chemie bei Peter Rogl und Alexander Bismarck mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen.
Seit April 2017 arbeitet Herr Sauerschnig an seiner Doktorarbeit ("Boride als Thermoelektrika für Hochtemperaturanwendungen") im National Institute of Materials Science (NIMS) inTsukuba, Japan in Kooperation mit der University of Tsukuba. Die PhD Arbeit wird durch ein 3-jähriges Stipendium des Graduate Junior Research Assistantship Program von NIMS finanziert.

Wir gratulieren herzlich!


Fakultät für Chemie
Universität Wien

Währinger Straße 42
A-1090 Wien

Öffnungszeiten Dekanat und SSC:
Mo, Mi, Do: 9:00-12:00
Do zusätzlich: 15:00-17:00
In der vorlesungsfreien Zeit nachmittags geschlossen!

T: +43-1-4277-520 01
F: +43-1-4277-9 520
E-Mail
Universität Wien | Universitätsring 1 | 1010 Wien | T +43-1-4277-0