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Archaeon kann Metalle aus synthetischem Mars-Regolith oxidieren und verstoffwechseln

WissenschafterInnen um Tetyana Milojevic vom Institut für Biophysikalische Chemie sind auf der Suche nach einzigartigen "Biosignaturen", die Mikroben überall hinterlassen – auch auf synthetisch hergestellten extraterrestrischen Mineralien. Diese erforscht die Biochemikerin und Astrobiologin in einer eigenen "Mars-Farm", wo sie die Interaktion zwischen dem Archaeon Metallosphaera sedula und Gesteinsformen, wie sie am Mars vorkommen, beobachtet. Die Mikroben sind in der Lage, die Metalle zu oxidieren und in ihren Stoffwechsel aufzunehmen. Die Ergebnisse wurden kürzlich im Fachjournal "Frontiers in Microbiology" publiziert.

Zum Artikel im Medienportal der Universität Wien ....
Zum Artikel in science.apa.at ....
Zum Artikel in wienerzeitung.at ....
Zum Artikel in phys.org ....
Zum Artikel in analytik.de ....


3D-Struktur von außergewöhnlichem Naturwirkstoff definiert

Durch geschickte chemische Synthese gelang es Katharina Pallitsch vom Institut für Organische Chemie die räumliche Struktur eines erst kürzlich entdeckten Phosphonats aufzuklären, welches in Zukunft als medizinischer Wirkstoff Anwendung finden könnte. Dies ist ein erster, wichtiger Schritt auf dem Weg zur Aufklärung des Biosynthesewegs dieser Verbindung.
Die Arbeit erscheint als Coverstory der aktuellen Ausgabe des Fachjournals "Chemistry – A European Journal" und wurde als "Hot Paper" klassifiziert.

Zum Artikel im Medienportal der Universität Wien ....
Zum Artikel in "Der Standard" vom 12.10.2017 ....


Eröffnung der Dauerausstellung "Die Schönheit der Elemente"

Am Mittwoch, den 18.10.2017, 19:00 Uhr, findet die Eröffnung der einzigartigen Ausstellung "Die Schönheit der Elemente" der Fakultät für Chemie als Dauerexposition in den Räumen des österreichischen Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseums statt. Ziel dieser Präsentation ist es, einige ausgewählte "Highlights" aus dem Gebiet der Anorganischen Chemie in anschaulicher und verständlicher Weise zu vermitteln.
Die Ausstellung umfasst derzeit 14 Vitrinen zu den Themen "Schwefel", "Eisen", "Kupfer", "Kalzium", "Kohlenstoff", "Gold", "Seltene Erden", "Glas", "Mineralien" usw. sowie zahlreiche einschlägige Poster zu den jeweiligen Themenschwerpunkten. Zusätzlich werden Führungen mit chemischen Experimenten für angemeldete Gruppen angeboten.
Wir würden uns sehr freuen alle Chemie-Interessierten an der Eröffnungsfeier sowie zu unseren Führungen begrüßen zu dürfen.

Zum Ausstellungsposter …
Präambel zur Eröffnung der Dauerausstellung ...
Zum Ausstellungskatalog …
Näheres zur Ausstellung ...


ForscherInnen entwickeln Prüfverfahren am Weg zum individuellen Arzneimittel

Ein internationales ForscherInnenteam um die Bioinformatiker Dmitrij Turaev und Thomas Rattei (Forschungsverbund Chemistry meets Microbiology) von der Universität Wien entwickelte in einer Computersimulation eine Methode, um künftige Genomanalysen – vor allem jene des Mikrobioms – zu prüfen, aussagekräftig interpretieren zu können sowie Lücken in der Datenanalyse zu schließen. Die ersten Ergebnisse dieses "Pickerl"-Tests liegen nun vor und wurden im Fachjournal "Nature Methods" publiziert.

Mehr dazu im Medienportal der Universität Wien ....


Mit künstlicher Intelligenz zum chemischen Fingerabdruck

Forschern an den Universitäten Wien und Göttingen ist es gelungen, eine auf künstlicher Intelligenz aufbauende Methode zur Vorhersage von molekularen Infrarotspektren zu entwickeln. Diese chemischen "Fingerabdrücke" konnten von gängigen Vorhersagetechniken bislang nur für kleine Moleküle in hoher Qualität simuliert werden. Mit Hilfe der neuen Technik, die auf neuronalen Netzwerken ähnlich dem menschlichen Gehirn basiert und damit lernfähig ist, konnte das Team um Philipp Marquetand vom Institut für Theoretische Chemie der Fakultät für Chemie Simulationen durchführen, die zuvor nicht möglich waren. Das Potenzial dieser neuen Strategie wurde nun in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Chemical Science" publiziert.

Zum Artikel im Medienportal der Universität Wien ....


Interview mit Prof. Bernhard Keppler (Radio Ö1 - "Dimensionen")

Am 14.9.2017 (19:05, Ö1) strahlt der Österreichische Rundfunk ein Interview mit Bernhard Keppler zum Thema "Meilensteine der Krebsforschung und Krebstherapie" aus.

Weitere Informationen ...


Chemiker Nuno Maulide wurde mit einem Förderungspreis der Stadt Wien ausgezeichnet.

Preise und Auszeichnungen im August 2017

Die Universität Wien gratuliert den MitarbeiterInnen und Studierenden, die für ihre wissenschaftlichen Arbeiten und Leistungen ausgezeichnet wurden. Lesen Sie hier einen Überblick über die aktuellen Ehrungen und Preisverleihungen.

 

 

 

Förderungspreis der Stadt Wien für Chemiker Nuno Maulide

Nuno Maulide, Professor für Organische Synthese am Institut für Organische Chemie der Fakultät für Chemie, wurde am 21. Juni 2017 mit einem Förderungspreis der Stadt Wien in der Kategorie "Naturwissenschaften" ausgezeichnet. Die Stadt Wien verleiht jährlich einen mit je 4.000 Euro dotierten Förderpreis in den Sparten Musik, Literatur, Bildende Kunst, Architektur, Literatur, Medizin, Volksbildung sowie für Natur- und Geisteswissenschaft. Die Förderungen werden als Würdigung für die bisherige hervorragende Gesamttätigkeit in den genannten Bereichen an Einzelpersonen oder Teams vom Bürgermeister der Stadt Wien verliehen. 

http://medienportal.univie.ac.at/uniview/uni-intern/detailansicht/artikel/preise-und-auszeichnungen-im-august-2017/ 


Ö1-Radiokolleg-Reihe: "Die Dosis macht das Gift"


Die Ö1-Radiokolleg-Reihe wird unter dem Titel "Die Dosis macht das Gift" von Montag, 28.August bis Donnerstag, 31. August jeweils ab 9.30 Uhr ausgestrahlt.
Prof. Doris Marko war eine der Interviewpartnerinnen und nähert sich der Welt der Gifte aus unterschiedlichsten Blickwinkeln an und beleuchtet die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse.


Die Sendungen können per Livestream auf der Ö1-Homepage oe1.orf.at/programm/20170828/485012 und anschließend auch unter folgendem Link oe1.orf.at/radiokolleg2 7 Tage nachgehört werden.

 


v. l. n. r.: Yvonne Kreith, Julia Westermayr

uni:docs-Stipendium für Yvonne Kreith und Julia Westermayr

Die Fakultät für Chemie gratuliert Frau Yvonne Kreith und Frau Julia Westermayr zu Ihrer erfolgreichen Bewerbung um eine uni:docs Förderung. Frau Kreith und Frau Westermayer werden mit 01.Oktober 2017 Ihre Anstellung als PraeDoc am Institut für Anorganische Chemie /Gruppe von Markus Galanski bzw. am Institut für Theoretische Chemie /Gruppe von Leticia González antreten.

Insgesamt sind 172 formal gültige Anträge eingegangen. Nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren hat ein fakultätsübergreifendes Entscheidungspanel eine begrenzte Anzahl förderungswürdiger KandidatInnen ausgewählt. Die endgültige Entscheidung über die Zuerkennung einer uni:docs Förderung wurde durch das Rektorat der Universität Wien getroffen. Insgesamt konnten lediglich 25 Anträge gefördert werden. Die Bewilligungsquote dieses hochkompetitiven Auswahlverfahrens beträgt somit etwa 14%.

Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg bei der Umsetzung des Dissertationsprojektes.

Weitere Informationen über uni:docs Förderprogramm für DoktorandInnen ...


Wie man Stickstoff zwingt, sich zu binden

Stickstoff ist ein Schlüsselelement allen Lebens. Egal ob in Aminosäuren oder Nikotin, vor allem Stickstoff-Kohlenstoff-Verbindungen, sogenannte Amine, kommen überall vor. Die Herstellung einer bestimmten Klasse dieser Amine ist allerdings schwierig, einerseits weil der zu bindende Kohlenstoff durch andere Atome blockiert werden kann, andererseits weil die Ausgangmaterialien vergleichsweise unreaktiv sind.
Nuno Maulide
und seine Arbeitsgruppe am Institut für Organishe Chemie haben es nun geschafft, durch eine Umlagerung den Stickstoff quasi zu zwingen, sich zu binden.
Die Ergebnisse erschienen in den renommierten Zeitschriften "Angewandte Chemie" sowie "ChemieXtra".

Zum Artikel im uni:view ....

Zum Artikel in der Schweizer Zeitschrift "ChemieXtra" ....


Studium mit Zukunft

Besonders während der Sommermonate stehen wieder Tausende Schulabsolventen vor der Frage, welches Studium sie wählen sollen. "Mit welchem Fach bekomme ich später am leichtesten einen Job?" "Welche sind die Studienrichtungen der Zukunft?" Und: "Macht es überhaupt noch Sinn, eine Hochschule zu besuchen?" Um die Entscheidungsfindung zu erleichtern, hat sich der KURIER indes umgehört und Experten um Rat gebeten. So auch Doris Marko vom Institut für Lebensmittelchemie und Toxikologie. Von ihrem Standpunkt aus gewinnt insbesondere das Fach der Lebensmittelchemie immer mehr an Bedeutung, da unsere Zeit von zunehmendem Gesundheitsbewußtsein und Qualitätsbedürfnis im Lebensmittelbereich geprägt wird. "Den Absolventen eröffnen sich viele Arbeitsfelder, etwa in der Entwicklung, Überwachung oder Sicherheit von Lebensmitteln" so die Expertin. An der Universität Wien gibt es daher ab kommendem Herbst auch einen ganz neuen Master der Lebensmittelchemie.

Zum Artikel im "Kurier" vom 14.07.2017 ....


SciChallenge-Award mit Familienvorlesung

Einige hundert Gruppen von Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 18 Jahren aus ganz Europa haben im letzten Jahr am Wissenschaftswettbewerb SciChallenge teilgenommen. Am 21. Juli findet nun im Rahmen der Kinderuni im AudiMax der Universität Wien die Prämierung der Gewinnerprojekte statt – mit musikalisch-chemischer Familienvorlesung von Nuno Maulide vom Institut für Organische Chemie und anschließendem Fest im Arkadenhof.
Freuen Sie sich auf ein musikalisch-chemisches Abenteuer der besonderen Art!

Weitere Beiträge der Fakultät für Chemie für die diesjährige Kinderuni kommen von Hans Flandorfer vom Institut für Anorganische Chemie - funktionelle Materialien sowie von Norbert Kandler vom Institut für Anorganische Chemie.

Näheres dazu ....

Kinderuni Wien - Was haben Kinder mit Chemie zu tun? ....

Medienecho zur "Kinderuni Wien" in "Kurier.at" ....


Studienförderung für Matthias Klose

Mit dem Stipendium der Monatshefte für Chemie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften soll die Fertigstellung einer Dissertation aus dem Bereich Chemie an einer österreichischen Institution unterstützt werden.
Matthias Klose vom Institut für Anorganische Chemie wurde diese Förderung jüngst für seine Arbeit mit dem Titel "Quantification of Osmium in vitro and in vivo using Inductively Coupled Plasma-Mass Spectrometry for Metallodrug Discovery and Development" zuerkannt. Dabei geht es um die quantitative Bestimmung von Osmium haltigen potentiellen Krebstherapeutika mittels ICP-MS sowie LA-ICP-MS und SEC-ICP-MS.

Die Fakultät für Chemie gratuliert ganz herzlich!


Leticia González ist neue Sprecherin des Vorstands der Arbeitsgemeinschaft Theoretische Chemie

Leticia González vom Institut für Theoretische Chemie wurde zur Sprecherin des Vorstands der Arbeitsgemeinschaft Theoretische Chemie (AGTC) gewählt.
Die Arbeitsgemeinschaft Theoretische Chemie wird getragen von der Deutschen Bunsengesellschaft für Physikalische Chemie, der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und der Gesellschaft Deutscher Chemiker. Ihr Ziel besteht darin, die Zusammenarbeit der auf dem Gebiet der Theoretischen Chemie tätigen Wissenschaftler zu fördern sowie ihre Interessen gegenüber anderen Fächern und deren Verbänden zu vertreten.


Bitterrezeptoren in Mund und Magen wirken regulierend auf die koffeinbedingte Magensäureausschüttung

Der anregend wirkende Bitterstoff Koffein kann die Freisetzung von Salzsäure im Magen sowohl stimulieren als auch verzögern, je nachdem, ob er Bitterrezeptoren im Magen oder im Mund aktiviert. "Wie unsere Ergebnisse zeigen, spielen Bitterrezeptoren generell eine Rolle bei der Regulation der Magensäureausschüttung. Es wäre daher denkbar, dass sich Bitterstoffe oder Bitterblocker zukünftig als Therapeutika einsetzen ließen, um eine Übersäuerung des Magens zu behandeln", sagt Studienleiterin Veronika Somoza. Das Team um die Ernährungsphysiologin Veronika Somoza vom Institut für Physiologische Chemie und Erstautorin Kathrin Liszt, zu dem neben Forschern des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung auch Jakob Ley von der Symrise AG in Holzminden und Wissenschaftler des Blizard Instituts London gehören, publizierte seine Ergebnisse nun in der Fachzeitschrift PNAS.

Zum Artikel in der Fachzeitschrift PNAS ....
Zum Artikel in uni:view ....
Artikel in "Der Standard" ....
APA Meldung dazu ....


Stipendium der Monatshefte für Chemie für Michael Gastegger

Die Fakultät für Chemie gratuliert Michael Gastegger vom Institut für Theoretische Chemie zum Erhalt eines Stipendiums der Monatshefte für Chemie für seine Dissertation "Artificial Intelligence in Theoretical Chemistry". Im Rahmen dieses Dissertationsprojektes forscht Michael Gastegger unter der Leitung von Philipp Marquetand an der Anwendung von Techniken aus dem Gebiet der künstlichen Intelligenz zur Verbesserung von quantenchemischen Simulationen. Das Stipendium wird jährlich von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Kooperation mit dem Springer Verlag und der Gesellschaft Österreichischer Chemiker (GÖCH) vergeben.


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