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Mitarbeiter-Weihnachtsfeier der Fakultät für Chemie

Am Montag, 12. Dezember 2016, findet ab 16:00 Uhr eine Weihnachtsfeier für alle Mitarbeiter und MitarbeiterInnen der Fakultät für Chemie statt.

Zur Einladung / Programm ....


Förderpreis der Wiener Umweltschutzabteilung

Christiane Christian / Institut für Anorganische Chemie hat einen wissenschaftlichen Förderpreis der Wiener Umweltschutz- abteilung für ihre Masterarbeit "Quecksilberumsetzung in verschiedenen Gewäsertypen" zuerkannt bekommen. Er ist mit einer Prämie in der Höhe von Euro 700 dotiert.

Die Fakultät für Chemie gratuliert ganz herzlich!


Ein molekularer Schalter für Leben, Fortpflanzung und Tod

"Bis dass der Tod uns scheidet" – diese Worte haben für den Meeresborstenwurm eine tiefere Bedeutung: Noch am Tag der Paarung, wenn sie tausende befruchtete Eier ins Meer abgegeben haben, sterben die Elterntiere. Diese radikale "Alles-oder-nichts"-Strategie verdeutlicht ein allgemeines Prinzip: Weil Tiere nur begrenzte Ressourcen zur Verfügung haben, benötigen sie Mechanismen, um zu entscheiden, ob sie diese eher in Fortpflanzung oder in andere Funktionen wie Wachstum investieren.

Forscher um Florian Raible von den Max F. Perutz Laboratories der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien haben jenes Hormon entschlüsselt, das eine zentrale Rolle bei dieser Entscheidung spielt. Entscheidend für die Entdeckung war auch die Kooperation mit der Arbeitsgruppe von Christopher Gerner vom Institut für Analytische Chemie der Fakultät für Chemie. Ermöglicht wurde diese Zusammenarbeit duch die interdisziplinäre Forschungsplattform "Rhythmen des Lebens" der Universität Wien.

Die Arbeit wird im Wissenschaftsmagazin eLife veröffentlicht.

Zum Artikel im uni:view ....


Wenn weniger Parameter besser sind

Neben dem klassischen Experiment ist die Modellierung auf dem Computer mittlerweile wichtiger Bestandteil der modernen Forschung. WissenschafterInnen um Leticia Gonzalez vom Institut für Theoretische Chemie haben nun aufgezeigt, dass das CASPT2-Verfahren, eine Methode zur genauen Berechnung molekularer Eigenschaften, aufgrund eines schadhaften Korrekturparameters häufig fehlerhaft angewandt wurde. Dies stellt die Genauigkeit vieler bisher veröffentlichter Ergebnisse in Frage und ruft zur Vorsicht bei ihrer Interpretation auf.
Die Studie hierzu ist kürzlich im renommierten Fachmagazin "Chemical Science" erschienen.

Zum Artikel im "Chemical Science" ....

Zum Artikel im uni:view ....


Wie Chemie Spaß macht

Seit drei Jahren ist der Portugiese Nuno Maulide vom Institut für Organische Chemie noch immer einer der jüngsten Professoren an der Universität Wien. Der Chemiker spricht fünf Sprachen und macht auch als Konzertpianist gute Figur. Als Forscher hat er einen tollen Ruf, noch lieber aber ist er mit seinen Studenten zusammen und liebt es, Prüfungen zu korrigieren, weil er dann weiß, was sie verstanden haben.

Ein Porträt über den Ausnahmewissenschaftler sowie eine Erklärung von ihm, wie Chemie Spaß macht, erschien kürzlich in WienLive.

Hier zum Artikel ....


FEMA Excellence in Flavor Science Award an Veronika Somoza

Veronika Somoza vom Institut für Ernährungsphysiologie und Physiologische Chemie wurde Ende Oktober der FEMA Excellence in Flavor Science Award von der Flavor and Extract Manufacturers Association (FEMA) of the United States verliehen. Diese Auszeichnung erfolgt an Personen, die durch ihre Forschungsleistungen international herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Aromastoffe erbracht haben.
Frau Somoza erhielt diesen Preis für Arbeiten zur Identifizierung physiologischer Wirkungen von Aromastoffen, die über deren Geschmacks- und Geruchseindruck weit hinaus gehen.

Die Fakultät für Chemie gratuliert herzlich!


Neuer Assoziierter Professor an der Fakultät für Chemie

Mit Oktober 2016 wurde Mark Manuel Somoza vom Institut für Anorganische Chemie zum Assoz.Professor ernannt.

Weitere Informationen zu seiner Person finden sie hier ....


Neuer Wirkstoff zur Behandlung des Cushing-Syndroms


Zur Behandlung des Cushing-Syndroms setzt die Wissenschaft bislang auf Metyrapon, einen Wirkstoff, der die Cortisol-Produktion im Körper hemmt. Allerdings ist die Effizienz der Behandlung sehr begrenzt, weswegen die Suche nach alternativen Arzneistoffen Gebot der Stunde ist. Nuno Maulide vom Institut für Organische Chemie hat nun eine neue Methode zur Herstellung von Metyrapon-Derivaten entwickelt und gleich drei erfolgversprechende Verbindungen entdeckt.

Zum Artikel im uni:view ....

Beitrag in "Der Standard" ....


Bioanorganisches Symposium

Wie im Vorjahr findet auch dieses Jahr am Montag, den 19. Dezember 2016 (9:00 - 12:00 Uhr), im Carl Auer von Welsbach Hörsaal der Fakultät für Chemie das Symposium zur bioanorganischen Chemie für OberstufenschülerInnen und deren LehrerInnen statt.

Das Symposium führt mit Vorträgen und Experimenten von der Biomineralisation bis hin zur Alchemie durch die bioanorganische Chemie.

Bei Interesse bitten wir um Anmeldung bis 5. Dezember 2016 bei Dr. Michael Malarek.

Kontakt ....
Weitere Informationen ....


Wer lehrt, hat auch einmal studiert:
Leticia González

Mehr Lehrveranstaltungen zu besuchen, als der Studienplan vorschreibt, rät die  Chemikerin Leticia González vom Institut für Theoretische Chemie ihren Studierenden.
Wie sie ihr eigenes Studium in Madrid erlebte und wieso sie aus dieser Zeit vor allem die Freitage vermisst, erzählt sie in uni:view.


Ein folgenschwerer "Seitensprung" unter Molekülen
Durch Sonnenlicht beeinflusst finden Moleküle manchmal den falschen Partner

 
Ein Team um Leticia González vom Institut für Theoretische Chemie beschäftigt sich schon länger mit dem Effekt von Sonnenlicht auf unterschiedliche Moleküle. In einer neuen Studie konnten sie nun den Mechanismus aufklären, der häufig zu Schäden an der DNA führt, dem Träger unserer Erbinformation. Dieser Schaden entsteht, wenn die in der DNA enthaltenen Molekülbausteine UV-Strahlung ausgesetzt werden und in Folge den falschen Partner finden. Mittels Computersimulationen konnte das Team zeigen, was sich bei diesem "Seitensprung" auf molekularer Ebene abspielt.
Die Ergebnisse dazu erscheinen aktuell im renommierten "Journal of the American Chemical Society".

Zum Artikel im Medienportal der Universität Wien ....

Zum Artikel in ScienceORF ....


Förderpreis der Stadt Wien

Dr. Christian Kowol vom Institut für Anorganische Chemie und Dr. Petra Heffeter vom Institut für Krebsforschung der Medizinischen Universität Wien wurden mit einem Förderpreis des Fonds der Stadt Wien für innovative interdisziplinäre Krebsforschung ausgezeichnet. Der Preis wurde für Ihre Publikation „Tumorspezifische, Hypoxie-basierte Aktivierung von EGFR-Inhibitoren“ im Journal „Angewandte Chemie“ verliehen, in welcher eine neue Strategie zur Reduktion der oft schweren Nebenwirkungen für eine wichtige Klasse moderner Krebstherapeutika (Tyrosinkinase-Inhibitoren) entwickelt wurde.  

Die Fakultät für Chemie gratuliert sehr herzlich!

Zum Beitrag im uni:view ....


Maßgeschneiderte Bausteine des Lebens

Nukleobasen bilden die Grundbausteine des Erbguts. Wenn man deren Sauerstoffatome durch Schwefel ersetzt und anschließend mit UV-Licht bestrahlt, wirken diese Nuklearbasen als Photochemotherapeutikum. Durch die Kombination von experimentellen und theoretischen Untersuchungen ist es den ChemikerInnen um Leticia González vom Institut für Theoretische Chemie gelungen, den molekularen Prozess hinter diesem Vorgang zu verstehen. Die neu gewonnenen Erkenntnisse können dazu beitragen, neue, noch effizientere Arzneistoffe zu entwickeln.
Die Studie erscheint in der aktuellen Ausgabe von "Nature Communications".

Zum Artikel im Medienportal der Universität Wien ....


Der Klang der Moleküle - Ein Porträt des Chemikers und Pianisten Nuno Maulide

Kreativität ist ein wesentliches Ingredienz für Erfolg, sagt Nuno Maulide vom Institut für Organische Chemie, in der Kunst wie in der Wissenschaft. Vor seiner Karriere als Chemiker wollte der in Lissabon geborene Wissenschaftler eigentlich Konzertpianist werden, was er dann aber als zu einsam empfand. Heute erforscht Maulide neue Synthesetechniken zur Gewinnung medizinischer Wirkstoffe.

Am Donnerstag, 22. September 2016, wurde in der Ö1 Sendung "Dimensionen - die Welt der Wissenschaft" ein Beitrag zu dem Ausnahmewissenschaftler ausgestrahlt.

Hier mehr dazu ....


Wenn Moleküle miteinander tanzen

Nuno Maulide vom Institut für Organische Chemie beschreitet neue Wege bei der Herstellung von Pyridinen, wichtigen Synthesebausteinen für die Arzneimittelforschung. Er hat eine Variante der sogenannten Cycloadditionen entwickelt, die gänzlich ohne Katalysatoren auskommt - ein Durchbruch in der Pyridinsynthese. Dabei selektiert er die einzelnen Bausteine ähnlich einer Choreographie eines Tanzes so, dass die chemischen "Tanzpartner" nur nacheinander und zu einem bestimmten Zeitpunkt zur Synthese beitragen und damit auch das richtige "Produkt" ergeben.
Die Ergebnisse erscheinen aktuell im renommierten Fachmagazin "Angewandte Chemie".

Zum Beitrag im Medienportal der Universität Wien ....


Pregl Medaille für Wolfgang Lindner

Anläßlich der ISC 2016 Konferenz in Cork/ Irland wurde Emeritus Prof. Wolfgang Lindner/ Institut für Analytische Chemie kürzlich mit der Pregl Medaille ausgezeichnet. Es handelt sich dabei um eine sehr hohe Anerkennung der Österreichischen Gesellschaft für Analytische Chemie (ASAC). Überreicht wurde die Medaille durch den derzeitigen Präsidenten der ASAC, Wolfgang Buchberger, begleitet von einer kurzen Laudatio und gefolgt von einem Plenarvortrag von Wolfgang Lindner.

Wir gratulieren Prof. Lindner ganz herzlich zu dieser Auszeichnung!


Franz Jirsa - Vertragsverlängerung an der Universität Johannesburg

Nach den ersten drei erfolgreichen Jahren der Kooperation ist der Vertrag von Franz Jirsa vom Institut für Anorganische Chemie zum "Senior Research Fellow" an der Universität Johannesburg um weitere drei Jahre verlängert worden.
Die Fakultät für Chemie gratuliert dazu ganz herzlich!

Foto:
Erste Reihe von rechts: Christof Plessl (Institut für Anorganische Chemie, Universität Wien), Franz Jirsa, Annemarie Oldewage (University of Johannesburg), Bernd Sures (Universität Duisburg-Essen) als Leiter des Workshops zum Thema "Heavy metals in the environment" im Jänner 2016; dahinter: Workshop-Teilnehmer.


Neue Protein-Analyse für Therapie und Diagnose von Krankheiten

Im Laufe des Alterns und durch verschiedene Krankheiten wie Diabetes oder Krebs verändern sich Proteine im Körper – zumeist durch ungewünschte Reaktionen mit verschiedenen Stoffwechselprodukten wie z.B. Methylglyoxal. Ein Team um Maria Matveenko und Christian F. W. Becker vom Institut für Biologische Chemie hat nun zum ersten Mal auf molekularer Ebene die biochemischen Konsequenzen einer solchen Modifikation untersucht – ein Durchbruch in der Analyse von Proteinen.
Die Ergebnisse der Studie erscheinen aktuell im renommierten Fachmagazin "Angewandte Chemie".

Zum Artikel im Medienportal der Universität Wien ....


Fakultät für Chemie
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